„Eine dynamische Situation“

So beschrieb die Kanzlerin in ihrer Ansprache am 18.03.2020 das aktuelle Geschehen. Treffender lässt sich kaum noch beschreiben, vor welcher Herausforderung wir alle gerade stehen. Nicht nur der einzelne Privatmensch muss umdenken, auch Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen jetzt flexibel sein. Und so tritt ein Arbeitsmodell auf den Plan, welches sich eigentlich im Prozess der Digitalisierung des Geschäftslebens schon lange anbietet: das Homeoffice.

Wir haben hierzu einen kleinen technischen Einstiegsratgeber mit dem Titel „Office@Home – was braucht man dafür? geschrieben. Denn wir sind uns sehr sicher, dass der Heimarbeitsplatz nach dem erfolgreichen Sprung ins kalte Wasser eine gute Zukunftschance hat. Nicht als Notlösung, sondern als ein fest installiertes Modell in einer modernen, digitalen Arbeitswelt. Dann aber müssen wir die pragmatischen Schnellschuss-Lösung baldmöglichst durch professionelle, gut durchdachte Homeoffice-Anwendungen ersetzen.

Ein neues Arbeitsgebiet

„Der digitale Heimarbeitsplatz“ wird beim eBusiness Lotsen Berlin ein eigenes Themenfeld werden. Denn auch hier brauchen Sie Hintergrundinformationen, damit Sie Ihre Entscheidung und Maßnahmen mit Sachkunde vorbereiten können, sobald etwas Ruhe eingekehrt ist. Wir haben dazu schon einiges an Material und werden demnächst auch entsprechende Webcasts veröffentlichen, aber wir brauchen hierzu noch etwas Vorlauf. Doch für den Anfang haben wir noch zwei weitere Artikel für Sie recherchiert, die wir für lesenswert halten:

Wir möchten Sie darin bestärken, das Internet als Geschäftsanwendung als aktive Hilfestellung zu sehen, die aktuelle Krise durchzustehen. Machen Sie derzeit so viel wie möglich von zuhause aus. Vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern und schaffen Sie arbeitstechnische Freiräume. Die Technik gibt das allemal her.

Wir hoffen, dass Sie gut durch diese schwierige Zeit kommen. Geben Sie gut auf sich und Ihr Umfeld acht und bleiben Sie gesund!

Ihr

eBusiness Lotse Berlin

Keine Atempause

Die Digitalisierung schreitet voran, mit der Cyberkriminalität auf der Überholspur. Das erfahren wir täglich aus den Medien. Auch in unserem Alltag war jeder von uns schon mindestens einmal direkt oder indirekt von Hacker-Attacken betroffen. Denn wer von Ihnen hat nicht schon einmal eine seltsame E-Mail mit einem dubiosen Anhang von einer eigentlich gut bekannten Mailadresse erhalten? (Und das Ding hoffentlich sofort ungelesen und ungeöffnet gelöscht.)

Die IT-Sicherheit immer fest im Blick

Es ist kaum noch zu übersehen: Das Thema IT-Sicherheit nimmt in unserem Alltag immer mehr Raum ein. In unserem Privatleben als Betroffene müssen wir mehr Sorgfalt bei der Herausgabe unserer Daten walten lassen. Als Anwender oder Verantwortlicher in unserem Unternehmen müssen wir dem Schutz der IT und der Daten von Kunden und Mitarbeitern inzwischen größte Aufmerksamkeit widmen.

Das legt auch die aktuelle Studie „Cybercrime 2018“ des BKA nahe. Dabei sind die meisten Erkenntnisse genau so wenig neu, wie das Wissen um effektive Gegenmaßnahmen. Deshalb wiederholt der eBusiness Lotse Berlin zwei Webinare über IT-Sicherheit, die wieder so aktuell wie bei der Erstveröffentlichung sind:

Wiederholungen helfen sich zu erinnern und sei es auch nur, um sich zuvergewissern, dass man alles richtig gemacht hat.

In diesem Sinne

Ihr eBusiness Lotse Berlin Team

Total verpeilt

Viel peinlicher geht es eigentlich schon gar nicht mehr. Der Technologie-Exporteur Deutschland rangierte 2017 laut Akamai-Studie bei den Breitbandanschlüssen im europäischen Mittelfeld (siehe CRN.de). Irgendwo zwischen Bulgarien, Spanien, Lithauen und Ungarn. Und es ist immer noch nicht besser geworden, denn die groß angekündigte Breitband-Offensive Deutschlands verkam zum Rohrkrepierer. Hier gab es ausreichend EU-Fördermittel, aber diese wurden nicht abgerufen (siehe focus.de und tagesschau.de im März 2018).

Total verpennt

Ebenfalls total verpeilt reagiert unsere Politik auf die „neue“ Datenschutz-Grundverordnung. Einst machte sich die Bundesrepublik Deutschland stark für die Bürgerrechte, auch in der digitalen Welt. Unser altes Datenschutzgesetz stand in vielen Punkten Pate für die EU-weit geltenden Regeln. Deshalb sind viele der Inhalte auch gar nicht so neu. Und eigentlich gelten die neuen Datenschutz-Regeln schon seit zwei (!) Jahren. Doch anstatt diese Schonfrist konstruktiv zu nutzen und insbesondere die KMU bei der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zu unterstützen, wurde sie schlichtweg verschlafen. Dabei hätten zum Beispiel Fördermaßnahmen, wie sie einst „ECOMM“ bereitstellte, gut helfen können. Ach ja, wir erinnern uns – das Projekt „Kompetenzzentrum für den elektronischen Geschäftsverkehr“ lief 2015 aus, weil man die Förderung einstellte. Die BB-ONE.net ist hier mit dem eBusiness Lotsen übrigens als einziger Projektpartner immer noch an Bord.

Jetzt jedenfalls jammern alle – inklusive der Politik – über die „Umstände“, welche die Stärkung der digitalen Bürgerrechte in Europa den Unternehmen „plötzlich“ bereitet. Clevere Geschäftemacher schüren Panik und nutzen die Unsicherheit insbesondere bei den Kleinunternehmen und Selbständigen. Dabei geht eine gute Sache leider vollkommen unter, nämlich dass die Internet-Konzerne, die mit dem neuen Gold „Daten“ Milliarden verdienen, immer häufiger mit heruntergelassenen Hosen erwischt und (hoffentlich) demnächst auch ordentlich zur Kasse gebeten werden.

Total unwürdig

Apropos Kasse machen und Datengold schürfen. Eigentlich eher amüsant ist der vermeintliche „Fehlgriff“ bei der Vergabe der Keynote zur CeBIT-Eröffnung. Denn anstatt zu einer Lobhudelei über die tolle Welt der „Virtual Reality“ anzusetzen, holte Jaron Lanier, ein Pionier und Querdenker der modernen digitalen Welt, zum Rundumschlag gegen Google, Facebook & Co aus. Damit hatten die inzwischen verkopften und fernab der realen Geschäftswelt agierenden Macher der CeBIT wohl nicht gerechnet.

Lanier nannte nämlich die Geschäftsmodelle der Social Media Konzerne „krank“ und „unwürdig“. Sie suggieren dem Nutzer Kostenlosigkeit, doch sie schürfen das wahre Gold, nämlich seine Daten und sammeln über sein Verhalten viele Informationen. Und das tun sie, indem sie das menschliche Bedürfnis nach Kommunikation und Anerkennung ausnutzen. Sie analysieren die „Unterhaltungen“, die eigentlich besser im direkten Austausch stattfinden sollte. Dabei filtern sie alle relevanten Information heraus, um noch rafiniertere Werbung platzieren zu können. So manipulieren sie das Nutzer-, Wähler- oder Kaufverhalten immer weiter. Und damit sie die Sache mit den „Verhaltensänderungs-Schleifen“ richtig abzurunden, bedienen „Likes“ und „Shares“ das menschliche Belohnungssystem mit dem Signal: mehr davon. So macht man Leute abhängig. (Übrigens: Wenn Sie mehr über den Vortrag von Jaron Lanier erfahren wollen, finden Sie ihn hier auf heise.de …)

Besser machen

Selbst Lanier vertraut darauf, dass wir Menschen in der Lage sind, die Welt zu verbessern. In dem wir kritisch bleiben, Kritik üben und nicht immer aus Gründen der „Political Correctness“ die Klappe halten. Normaler Weise halten wir uns ja auch eher zurück, aber manchmal reicht’s uns einfach mit dem „für dumm verkauft werden“. Denn wir folgen unserer Mission, kritisch zu bleiben, genau hinzusehen und unser Wissen weiter zu geben. Damit Sie sich bei Ihren Entscheidungen im Online-Business daran orientieren können.

In diesem Sinne

Ihre eBusiness Lotse Berlin Redaktion

 

HWK lädt ein: Digitalisierung erfolgreich umsetzen – Wandlungsprozess im Unternehmen

Termin: Donnerstag, 5. Juli 2018, von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Veränderungsprozessen im Unternehmen sind uns nicht neu. Neu ist jedoch das rasante Tempo der Veränderungen, welches uns die Digitalisierung abverlangt. Daher ist es wichtig, dass Sie sich selbst und Ihre Mitarbeiter darauf positiv einstellen. Hier bietet der Workshop zum Thema „Digitalisierung als Veränderungsprozess“ eine passende Plattform.

Digitalisierung und Veränderungsprozesse im Unternehmen

Für eine erfolgreiche Digitalisierung brauchen Sie eine sinnvolle Strategie. Denn in einer „Digitalisierungsstrategie“ planen Sie das „Change Management“ und die „digitale Transformation“ für alle Unternehmensbereiche. Und damit Ihnen das Vorhaben gut gelingt, sollten Sie die wichtigsten Werkzeuge im Veränderungsprozess kennen. Doch darüber hinaus sollten Sie auch wissen, wie Sie Ihre Mitarbeiter „mit auf die Reise nehmen“. Daher stehen sie auch im Mittelpunkt des Workshops:

  • Wie erkennt man Stärken und Potenziale der Mitarbeiter und setzt sie gezielt ein?
  • Warum ist das Wissen über Persönlichkeitstypen, Herz und Verstand der Mitarbeiter genauso wichtig wie ein guter Fahrplan?
  • Wie beginnt man ein Change-Projekt und wie setzt man es erfolgreich um?

Damit Sie praxisnahe Antworten für Ihr Unternehmen finden, bringen Sie Ihre eigene Erfahrungen und Fragen Sie mit ein.

Weitere Inhalte

  • Was bedeutet es für die Belegschaft, Veränderungen mitzutragen
  • Durchhalten & Weitermachen im Team
  • Alle Personen im Unternehmen auf den Weg „mitnehmen“
  • Das eigene Vorgehen bei Veränderungen

Referenten:

  • Kerstin Wiktor (Moderation), Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT*), Handwerkskammer Berlin
  • Ludger Wagner, im Auftrag des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk

Ort:

Handwerkskammer Berlin, Blücherstraße 68, 10961 Berlin, Meistersaal, 3. Etage

Teilnahme:

Die Teilnahme ist für Mitglieder der Handwerkskammer kostenfrei.

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich per E-Mail an: wiktor (at) hwk-berlin . de,  Stichwort: Change-WS 07 2018

Weitere Informationen

Weitere Infos zur Veranstaltung sowie das Anmeldeformular finden Sie hier …

Für Fragen steht Ihnen Kerstin Wiktor [wiktor (at) hwk-berlin . de], die Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT), gerne zur Verfügung.

HWK lädt ein: Digitalisierung erfolgreich umsetzen – Wandlungsprozess im Unternehmen

Termin: Mittwoch, 16. Mai 2018, von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Die Digitalisierung macht selbst vor kleinen Betrieben nicht halt. Sie erfordert  ein Umdenken bei den Mitarbeitern und bedeutet ständige Veränderungen in den Arbeitsabläufen. Natürlich haben wir gelernt, mit Veränderungsprozessen im Unternehmen umzugehen, deshalb sind sie uns eigentlich vertraut. Jedoch ist das rasante Tempo der Veränderungen, welches uns die Digitalisierung abverlangt, manchmal schon fast beängstigend. Daher ist es wichtig, dass Sie sich selbst und Ihre Mitarbeiter darauf positiv einstellen.

Digitalisierung und Veränderungsprozesse im Unternehmen

Was mit Schlagworten wie „Digitalisierungsstrategie“, „Change Management“ und „digitale Transformation“ daher kommt, ist eigentlich ganz leicht zu verstehen. Letzlich geht es nur darum, dass alle Seiten den Veränderungen aufgeschlossen und sachkundig begegnen. Daher ist das wichtigste Werkzeuge im Wandlungsprozess Ihr Mitarbeiter. Und deshalb rücken Ihre Mitarbeiter auch in den Mittelpunkt dieses Workshops. Sie werden sich hier mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wie erkennt man Stärken und Potenziale der Mitarbeiter und setzt sie gezielt ein?
  • Warum ist das Wissen über Persönlichkeitstypen, Herz und Verstand der Mitarbeiter genauso wichtig wie ein guter Fahrplan?
  • Wie beginnt man ein Change-Projekt und wie setzt man es erfolgreich um?

Die Antworten erarbeiten Sie sich in der Veranstaltungen. Dadurch erhalten Sie den ersten Ansatz, die Digitalisierung als Veränderungsprozess in Ihrem Unternehmen zu „implementieren“. Ganz praktisch und anschaulich. Doch natürlich geht es nicht ganz ohne Theorie. Deshalb hier noch einmal diese

Inhalte im Überblick

  • Change Management – was und wie?
  • Change Prozesse im Unternehmen – mit Herz und Verstand
  • Planung und Umsetzung im Betrieb
  • Checkliste

Referenten:

  • Kerstin Wiktor (Moderation), Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT*), Handwerkskammer Berlin
  • Ulrike Kloevekorn, im Auftrag des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk

Ort:

Handwerkskammer Berlin, Blücherstraße 68, 10961 Berlin, Meistersaal, 3. Etage

Teilnahme:

Die Teilnahme ist für Mitglieder der Handwerkskammer kostenfrei.

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich bis 09.05.2018 per E-Mail an: wiktor (at) hwk-berlin . de,  Stichwort: Change-WS 05 2018

Weitere Informationen

Weitere Infos zur Veranstaltung sowie das Anmeldeformular finden Sie hier …

Für Fragen steht Ihnen Kerstin Wiktor [wiktor (at) hwk-berlin . de], die Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT), gerne zur Verfügung.