Huawei Netzwerktechnik – wie „böse“ ist sie wirklich?

Aus Angst vor möglicher chinesischer Spionage arbeitet jetzt auch die deutsche Regierung an einem Verkaufs- und Einsatzverbot von Huawei Hardware. Die Verbannung der bliebten Huawei Smartphones auf Android-Basis ist zunächst bis auf weiteres vom Tisch. Aber weiterhin auf dem Plan steht das Verbot von Core-Routern und Switchen aus dem Hause Huawei. „Na und?“ – könnte man jedenfalls denken, denn schließlich gibt es ja auch noch Cisco & Co. Wäre da nicht das kleine Problem, dass erstens auch von unseren US-amerikanischen „Freunden“ seit jeher Daten über die eingesetzte Netzwerktechnik ausgespäht werden. Teils mit Wissen und Zustimmung der Bundesregierung, teils aber auch versteckt. Und zweitens ist die Huawei-Technik im 5G-Bereich derzeit alternativlos. Das wiederum heißt: Good bye, schneller Breitbandausbau für den Mobilfunk in Deutschland.

Freunde oder Feinde?

Was ist nun dran an der Angst vor dem chinesischen Hersteller? Und wie begründet ist unser Vertrauen in die Technik made in USA? Wir finden dass sich ein genauer Blick auf die Frage: Wer ist unser „Freund“ und wer ist unser „Feind?“, lohnt. Denn im Internet wird viel ausgespäht, auch unter Freunden. Wir schauen uns in diesem Webinar ein paar bekannt gewordene Fälle an, auch den derzeit diskutierten Fall Huawei.

Referent/in

Uwe Stache, BB-ONE.net Ltd.

Zielgruppe

Das Webinar wendet sich an alle, die sich für die Zukunft der Breitband-Mobilfunktechologie in Verbindung mit der Netzpolitik interessieren

Vorkenntnisse

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, doch falls Sie mehr über das Thema erfahren wollen, empfehlen wir I hnen den Beitrag „Huawei – DER große, böse Feind im Netz?“ im BB-ONE.net Magazin.

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Dazulernen? Geht immer!

Für einige Politiker, Journalisten und politisch engagierte Prominente war der Jahresbeginn 2019 mit einem unsanften Weckruf verbunden. Da haben ein paar politisch verwirrte, junge Leute in monatelanger Fleißarbeit persönliche Daten bekannter Persönlichkeiten zusammenzutragen. Diese fanden sie zum Teil von den Betroffenen selbst in den sozialen Medien veröffentlicht, was jene einfach nur vergessen hatten. Denn die Betroffenen, die sich später darüber beklagten, schienen leider verdrängt zu haben, dass das Internet selbst nie vergisst. Das Sahnehäubchen war dann nur noch, dass die gleiche Truppe auch noch eine feindliche Übernahme von Social Media- Konten und Datenklau aus ungenügend geschützten Nutzerkonten durchzog, um dann in einer Art makabren Adventskalender besagte Daten wieder Stück für Stück auszuspucken.

Späte Erkenntnis

Verwunderlich war nur, dass der Aufschrei der Empörung erst im neuen Jahr ertönte und Warnungen, die im Dezember 2018 ausgesprochen wurden, ungehört in den Wind geschlagen wurden. Von einem Angriff auf die Demokratie war dann die Rede. Von einem Datenklau unerhörten Ausmaßes. Ja klar, denn es war ja nicht die breite Masse betroffen, wie in dem jüngsten Fall, bei welchem die Zugangsdaten von über 770 Mio Online-Konten in frei zugänglichen Listen veröffentlicht wurden. Nein, es traf dieses Mal jene Priveligierte, die uns eigentlich ein gutes Vorbild sein sollten: die Entscheider und Meinungsmacher unserer Republik.

Wie kann das also sein, dass sich die breite Öffentlichkeit jetzt erst darüber aufregt, wie grob fahrlässig manch ein Nutzer mit seinen persönlichen Daten umgeht? Mal Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie den Satz „Ich habe doch nichts zu verbergen!“ in Bezug auf Datenschutz gehört oder selbst ausgesprochen? Zugegeben, dabei haben die meisten eher an die staatlichen Überwachungsaktivitäten gedacht. Doch spätestens jetzt kann es niemand mehr ignorieren: Wir haben doch ein Problem damit, dass unsere persönlichen Daten im Internet überhaupt nicht mehr sicher sind.

Aktionismus gegen Hilflosigkeit

Nachdem sie den ersten Schrecken überwunden hatten, riefen die führenden Politiker gleich nach härteren Strafen. Als ob das einen ambitionierten Cyberkriminellen irgendwie abschrecken würde. Im oben genannten Fall hatten die ermittelnden Behörden lediglich Glück, dass der vermeintliche Hacker dann doch nicht so schlau war, wie vermutet, sondern einfach nur sehr fleißig. Die echten Übeltäter werden sich auch in Zukunft gut versteckt halten können und garantiert nicht von deutschem Boden aus agieren.

Dann forderten eben diese Politiker richtiger Weise Mindeststandards für mehr Cybersicherheit. Doch anstatt den Verbraucher oder Nutzer hier zu sensibilisieren und zu schulen, wollen sie Hersteller und Anbieter in die Pflicht nehmen. Und genau hier liegt doch der Hund begraben. Es ist ein Irrglaube, man könnte Sicherheit von oben bestimmen und lenken, wenn man die Basis dabei nicht mitnimmt. Aber es gibt Hoffnung, denn immer lauter fordern die echten, also wissenden Netzpolitiker aller Fraktionen: Wir müssen den Verbraucher und Nutzer Internetmedien-Kompetenz vermitteln. Und zwar auf allen Ebenen und von klein auf.

Der 7. Sinn fürs Internet

Erinnern Sie sich? Im Editorial Februar 2017 berichteten wir über den Vorschlag des Netzpolitikers Thomas Jarzombek (CDU), doch die Erfolgsserie der 70er Jahre „Der 7. Sinn“ wieder aufleben zu lassen, nur dieses Mal fürs Internet. Wir fanden diese Idee schon immer gut. Denn eigentlich machen wir beim eBusiness Lotsen Berlin auch seit Gründung nichts anderes, als Ihnen, den Entscheidern, alle notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, um Ihr Unternehmen sicher durchs Internet zu navigieren.

Die wichtigsten Regeln

Was Sie privat machen, geht uns nichts an. Aber wenn Sie klug sind, und darauf vertrauen wir, dann befolgen Sie die zwei wichtigsten Regeln zum Thema Datensicherheit auch außerhalb Ihres Unternehmens:

  1. Überlegen Sie, ob und welche Daten Sie sozialen Netzwerkplattformen anvertrauen. Denn veröffentlicht und verbreitet ist alles sehr schnell, aber vollends und überall wieder gelöscht? Niemals, das ist schließlich das Wesen des Internets und entgegengesetzt der Geschäftsmodelle von Facebook, Google & Co. (siehe auch BB-ONE.net Magazin „Ihre Daten sind goldwert“).
  2. Verwenden Sie sichere Passwörter. Die Handwerkskammer führt hierzu des öfteren Informationsveranstaltungen durch. Darüber berichten wir regelmäßig. Und zusätzlich finden Sie übrigens auch im BB-ONE.net Magazin entsprechende Tipps.

Aus gegebenem Anlass diskutieren wir derzeit in der EBL-Redaktion, wie wir zum Thema Internet und Sicherheit wieder eine engere Zusammenarbeit mit Handwerkskammer und IHK erreichen können. In jedem Fall haben wir in diesem Jahr auch schon mindestens ein Webinar zum Thema Cybersicherheit geplant, allerdings steht der Termin noch nicht fest.

Business as usual

Eigentlich wollten wir uns zu Jahresbeginn übergangslos um das Tagesgeschäft kümmern, doch die jüngsten Entwicklungen legten nahe, dass wir wenigstens redaktionell eine Klarstellung zu der aktuellen Berichterstattung über Cyberkriminalität und Internetsicherheit liefern sollten. Denn schließlich sind dies auch Kernthemen des eBusiness Lotsen.

Doch jetzt wollen wir nach vorne schauen und uns um ein Thema kümmern, dass Ihre Internet-Aktivitäten nach vorne bringt, nämlich „Microsites als SEO-Satelliten“. Denn schließlich soll Ihr „Online-Jahr“ 2019 nicht nur nur sicherer verlaufen, sondern auch noch erfolgreicher werden. Dafür werden wir uns auch weiterhin einsetzen.

In diesem Sinne

eBusiness Lotse Berlin Team

Hand in Hand

Man könnte meinen, wir hätten uns mit unseren ehemaligen Partner abgesprochen, als wir die nächsten Themen planten. Vielleicht liegt es ja daran, dass der Herbst immer eine Zeit der Sicherheits-Checks ist. Je dunkler und kürzer die Tage, um so länger sitzt man vor dem Bildschirm. Und um so mehr schleichen auch üble Dinge um uns herum, so scheint’s. Da macht man sich schon so seine Gedanken, ob alle Vorder- und Hintertüren gesichert sind. Das gilt natürlich auch für alle IT-Anwendungen.

Unterm Strich ist es also kein Wunder, dass sowohl die Handwerkskammer Berlin als auch der eBusiness Lotse Berlin quasi Hand in Hand mit dem Thema IT-Sicherheit in den Spätherbst schreiten. Auf formal getrennten Wegen zwar, aber thematisch vereint. Deshalb legen wir Ihnen ans Herz: kümmern Sie sich um Ihre IT-Sicherheit. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt.

Ihre eBusiness Lotsen aus Berlin

 

HWK lädt ein: „#passwort: H@rte_Nuss“ – Unternehmenswerstatt IT-Sicherheitsmanagement

Termin: 29. November 2018, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Die Passwortsicherheit ist auch bei uns immer wieder ein Thema. Deshalb freuen wir uns besonders darüber, dass die Handwerkskammer Berlin in ihrer Unternehmenswerkstatt IT-Sicherheit das Thema aufgreift. Besonders spannend finden wir den Blickwinkel der Ausbildungsbetriebe. Denn diese kämpfen mit der gesamten Bandbreite des Problems: unerfahrene bzw. unbedarfte Anwender und viele mobile Endgeräte, welche in alle möglichen Online-Aktivitäten verwickelt sind. Da stellt sich die Frage: Wie bekommt man hier das IT-Sicherheitsmanagement in den Griff?

IT-Sicherheitsmanagement? Mehr als nur Passwortsicherheit.

Deshalb zeigen Ihnen die Veranstalter in einem Live-Hack, wie einfach mobile Endgeräte zu knacken sind. Denn so erkennen Sie auch gleich am praktischen Beispiel, welche Passwörter und Prozesse unsicher sind und vor: allem warum? Sie lernen ein Werkzeug kennen, welches das IT-Sicherheitsniveau Ihres Betriebes überprüft. Und nicht zuletzt stellen Ihnen die Referenten des Kompetenzzentrums Methoden vor, mit denen Sie Ihr IT-Sicherheitsmanagement in den Griff bekommen. Denn gerade wenn Sie so komplexe Prozesse wie die sichere Kommunikation über Messagin-Dienste und die Passwortsicherheit der Mitarbeitergeräte managen müssen, dann sollten Sie sich in dieser Veranstaltung die notwendigen Anregungen holen.

Ort:

Handwerkskammer Berlin, Blücherstraße 68, 10961 Berlin, 3. Etage, Meistersaal

Teilnahme:

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung:

Bitte per E-Mail an „neitsch (at) hwk-berlin . de“,  Stichwort: digitale Betriebsprüfung 04/2018

Weitere Informationen

Weitere Infos zur Veranstaltung sowie das Anmeldeformular finden Sie hier …

Für Fragen steht Ihnen Sandra Bernien [bernien (at) hwk-berlin . de], Projektleiterin JOBSTARTER-plus-Projekt, gerne zur Verfügung.

DS-GVO: technische und organisatorische Maßnahmen

Aus den vorherigen Webinaren zur DS-GVO wissen Sie, dass Sie sich Gedanken über den Schutz der personenbezogenen Daten machen müssen. Hier spielen technische und organisatorische Maßnahmen, kurz TOM genannt, die entscheidende Rolle. Daher beschäftigt sich dieses Webinar mit den wichtigsten Schutzmaßnahmen, die Sie ab 25.05.2018 umsetzen müssen.

Wenn Sie erfahren wollen, wie Sie die Vertraulichkeit der Daten sicherstellen und damit die TOM richtig umsetzen, dann sollten Sie sich die Zeit nehmen und reinschauen.

Referent/in

Uwe Stache, BB-ONE.net Ltd.

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an Entscheider und Selbständige, welche für die Internetanwendungen ihres Unternehmens verantwortlich sind.

Vorkenntnisse

Grundsätzlich sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Doch falls Sie sich in das Thema einlesen oder tiefer einsteigen wollen, dann empfehlen wir Ihnen die folgenden Beiträge im BB-ONE.net Magazin:

Des weiteren lohnen sich auch unsere Webinare:

Webinar wiederholen:


Präsentation herunterladen:

Technische und organisatorische Maßnahmen in der DS-GVO, Webinar-Präsentation (109 Downloads)

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