Hochsaison für Websitepflege

Der Herbst im Internet ist die Zeit der Erneuerungen. Das gilt auch und gerade für Websites. Denn hier vergeben Unternehmen jedes Jahr um diese Zeit verstärkt neue Aufträge an die Internet-Dienstleister ihrer Wahl. Dabei geht es nicht nur um aktuelle Inhalte auf neuen oder bereits existierenden Websites. Lange geplante Design-Relaunches stehen genau so oft auf der Tagesordnung. Aber manchmal sind es auch ganz profane Arbeiten, die niemand so richtig gerne mag: Updates. Sie sind notwendig wegen der Sicherheit und Performance der Websites, aber genau so beliebt, wie Regenrinnen vom Herbstlaub befreien. Doch warum ist das so?

Updates von Content Management Systemen sind komplex

Hier müssen Betriebssystem, Datenbank, Designtemplates und die diversen Funktionserweiterungen aufeinander abgestimmt bleiben. Professionelle CMS-Entwickler achten in der Regel darauf, dass ihre neuen Ideen abwärts kompatibel bleiben. Und ebenfalls in der Regel ziehen die untergeordneten Softwares wie die Design- und Funktionskomponenten schnell nach. Daher gehen die meisten CMS-Updates auch lautlos über die Bühne. Aber was ist, wenn die Basis, also zum Beispiel die Datenbank in Form einer neuen PHP-Version daherkommt?

Kein Grund zur Panik

In unserem Textbeitrag „WordPress und PHP 8 sicher zusammenbringen“ gehen wir genau auf dieses Thema ein. Denn WordPress ist nicht nur das beliebteste Content Management System weltweit, sondern auch eines derer, die jetzt in der Update-Hochsaison am meisten Aufmerksamkeit und Pflege benötigen. Vor allem jetzt, wo sich die neue PHP 8 Version ausbreitet. Also nehmen Sie sich einen Moment Zeit für diesen Artikel, damit gehen Sie auf Nummer sicher. Und falls Sie als fleißige EBL-Nutzer den Video-Beitrag „CMS-Pflege – Standards & How to … „ nicht schon längst kennen, dann schauen Sie doch einfach mal rein.  Für Fragen oder eine Beratung stehen wir natürlich zusätzlich gerne zur Verfügung.

Ansonsten genießen Sie die Hochsaison der Online-Aktivitäten!

Ihr Business Lotse Berlin

(K)ein Sommerhit

Die Sache ist eigentlich nicht zum Lachen. Aber „Ransomware“ – eine äußerst gefährliche Schadsoftware – hat  jetzt ihren eigenen Musik-Hit. Während der Pwnie Awards, dem „Security Oscar“ (heise.de August 2021)  prämierte die Jury  den „Ransomware-Song (Just Blame Math)“ von Forrest Brazeal (Youtube, Juni 2021)  zum besten Song des Jahres. Doch vielleicht ist es ganz gut, wenn sich ein musikalischer Programmierer mit diesem ernsthaften Problem satirisch auseinandersetzt.

Tatsächlich ist sind die Algorithmen, welche ganze IT-Systeme durch Verschlüsselung der Speichermedien unbrauchbar machen, „einfach nur Mathematik“. Mathematik, welche die Unzulänglichkeiten schlampig programmierter Softwares ausnutzen, um in die IT-Landschaften von Unternehmen und Behörden einzudringen. Das heißt: Dieses Mal sind nicht nur die Anwender „selbst schuld“, sondern sie sind tatsächlich echte Opfer.

Hacker nutzen Ransomware, die sie über Sicherheitslücken in Software-Patches oder Updates einschleusen. Damit dringen sie in die IT-Systeme ein, verschlüsseln die Speichermedien von Servern oder Endgeräten und fordern dann hohe Lösegelder von ihren Opfern. Denn diese sind jetzt komplett lahmgelegt und stehen unter hohem Druck. Nach Zahlung der erpressten Summe erhalten die Opfer dann den Schlüssel und können ihre Systeme wieder betriebsbereit machen. Manche der Betroffenen nutzen noch nicht befallene Datensicherungen, deren Rückspielung einen zwar veralteten aber brauchbaren Datenbestand enthalten. Aber die IT-Landschaft muss trotzdem komplett neu eingerichtet werden. Das alles kostet Zeit und verschlingt Unsummen. Vom Imageschaden mal ganz abgesehen.

Und dennoch ist man dem nicht hilflos ausgeliefert. In unserem „Webcast: Ransomware 2021 – Gegenmittel und Abwehrmassnahmen“ greifen wir die Problematik auf und zeigen Wege und Lösungen, wie Sie mit dieser Bedrohung ganz praktisch umgehen. Da braucht man keine höhere Mathematik, sondern nur ein vernünftiges Sicherheitsmanagement. Und das ist eigentlich kein großer Hit.

In diesem Sinne

Ihr eBusiness Lotse Berlin

Das Sommerpausen-Paket 2021

Ja, es ist schon wieder soweit. Auch beim eBusiness Lotsen Berlin bereiten wir uns auf die Sommerpause vor. Und wer will uns das verübeln? Zum einen haben wir gerade unser erstes Jahr als eigenständiges Unternehmen erfolgreich über die Bühne gebracht. Darüber freuen wir uns sehr, aber für eine gorße Feier ist es noch zu früh. Zum anderen zieht uns alle nach den vielen, schier endlosen Wochen der Einschränkungen und Homeoffice-Zeiten nach draußen. Endlich wieder persönlich Leute treffen, essen gehen, bummeln und Kultur genießen.

Aprospos „Homeoffice“ – davon haben wir alle jetzt erst einmal genug. Deshalb haben wir das „Live-Webinar: Die technische Homeoffice-Organisation“ in den August verschoben. Sie können sich natürlich jetzt schon anmelden, aber wir schicken dann rechtzeitig noch einmal eine Erinnerung. Alternativ bieten wir mit dem fertigen „Webcast: Das Mail-Archiv für Kleinbetriebe und Selbständige“ ein vollwertiges Ersatzprogramm.

Damit sollst dann vor der Sommerpause unserseits dann gut sein. Falls Sie jetzt doch noch fleißig sein möchten, dann schauen Sie einfach mal ins BB-ONE.net Magazin. Da gibt es eine kleine, aktuelle Beitragsserie zum Thema „Angbotsanfrage und Ausschreibungen“. Oder Sie stöbern im eBusiness Lotsen Webcast-Archiv.

Aber wir fänden es sinnvoller, wenn das Onlinebusiness jetzt mal Sendepause hat, Sie sich eine gute Zeit gönnen und den Sommer genießen.

Wir sehen und lesen uns im August wieder!

Ihr eBusiness Lotse Berlin

 

Not(aus)gebremst

Die „Bundes-Notbremse“

Bevor wir uns alle wundern (oder aufregen), was der Gesetzgeber mit heißer Nadel zusammengestrickt hat, lassen Sie uns erst einmal einen Blick ‚reinwerfen in dieses „Bundes-Notbremse Gesetzt“. Eigentlich heisst es ja offiziell „Viertes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite„. Das aber klingt wenig presse- und medientauglich. Natürlich geht es um Maßnahmen, die uns aus der Pandemie wieder schnell herausführen sollen, indem man den Virus in seiner Verbreitung ausbremst. Gedacht war wahrscheinlich eine Anlehnung an „die Reissleine ziehen“ oder ähnliches. Doch unternehmerisch und gesellschaftlich sinnvolle Maßnahmen, die uns eigentlich voran – also aus der Krise heraus führen sollen – passen so gar nicht in dieses Bild.

Das passiert leider bei vielen gesetzlichen Neuerungen. So wurde auch die Datenschutzgrundverordnung als Ausbremsung oder gar Verhinderung des Internetbusiness betrachtet. Denken wir hier mal an die Cookie-Diskussion. Oder das leidige Thema „Datenschutzerklärung“, die eigentlich eine „Datenschutzaufklärung“ oder Datenschutzinformation sein sollte. Aber wir lassen wir von dieser öffentlichen, negativen Wahrnehmung nicht abschrecken. Oder gar ausbremsen. Denn wir wollen etwas besseres, vor allem nutzbringendes daraus machen.

Homeoffice – ja, unbedingt! Aber richtig.

Uns geht es um den folgenden Absatz:

 „(7) Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen. Die zuständigen Behörden für den Vollzug der Sätze 1 und 2 bestimmen die Länder nach § 54 Satz 1.“

Das klingt fast so, als ob das Homeoffice eine lästige Zwangsmaßnahme wäre, deren konsequente Umsetzung man uns nicht wirklich zutraut. Als würden wir alle ständig „Einspruch“ rufen, Schlupflöcher suchen, damit wir dem gesetzlich verordneten Arbeitsstubenarrest entkommen. Das ist natürlich Unfug. Denn wir glauben, dass die meisten Arbeitgeber und Beschäftigten weitaus vernünftiger sind, als der Gesetzgeber denkt oder es die veröffentlichten Meinung vermuten lässt. Es fehlt uns nicht an rechtsverbindlichen Verpflichtungen, sondern an motivierenden Vorbildern und Rahmenbedingungen, die uns in der Umsetzung sinnvoller Maßnahmen so richtig voran bringen. Und das wollen wir mit unserem „Webcast: „Die technische Homeoffice-Organisation“ wenigstens teilweise erreichen.

Datenschutzerklärung mal anders

Aus gegebenen Anlass – die DSGVO hat nämlich ihr verflixtes 7. Jahr überstanden – wenden wir uns einer weiteren „Pflichtaufgabe“ zu. Nämlich der Datenschutzerklärung, die seit dem auf keiner Website fehlen darf. Aber muss sie denn ungenießbar trocken, sterbens langweilig oder juristisch verklausuliert geschrieben sein? Natürlich nicht. In unserem Webcast:“Die bessere Datenschutzerklärung“ zeigen wir Ihnen, wie Sie mit den Stilmitteln eines guten Onlinetextes für mehr Kundenfreundlichkeit sorgen und gleichzeitig Futter für Suchmaschinen auslegen.

Buntes Themen-Potpourrie

Ja, dieses Mal wird’s bunt. Das liegt aber weniger am allgemeinen Frühlingserwachen, sondern daran, dass wir im März viel Inhalt produziert haben, den wir jetzt zeigen können. Dadurch sind wir zum 1. April gleich mit vier Videobeiträgen aus den verschiedensten Themengebieten am Start.

Zum einen handelt es sich hier um neue Webcasts, nämlich:

Und zum anderen stellen wir Ihnen noch einmal die Aufzeichnungen der letzten beiden Live-Webcasts zur Verfügung:

Wie in jedem guten Oster-Potpourrie sollte also für jeden Geschmack etwas dabei sein. Damit schicken wir Sie in die Osterfeiertage und freuen uns darauf, Sie danach in den nächsten Online-Veranstaltungen wieder online begrüßen zu dürfen.

Auf bald!

Ihr eBusiness Lotse Berlin