Frühlingserwachen

Wie die Wiesen zum Frühlingsbeginn sind in diesem Monat auch unsere Webinar-Themen deutlich bunter geworden. Das liegt vermutlich daran, dass die Internetwirtschaft wieder an Fahrt aufgenommen hat und die winterlich-depressive Nabelschau endlich beendet ist. So nutzten wir die Chance, die Themen so zusammen zu stellen, dass für jeden etwas dabei sein sollte. Das heißt in guter alter eBusiness Lotsen Manier, dass sowohl die Unternehmer und Entscheider als auch die Online-Redakteure und Webdesigner wieder auf ihre Kosten kommen. Sogar ein wenig Technik ist dabei. Und das sind sie, unsere Webinare zum Frühlingsbeginn:

Wir hoffen, dass Sie neben dem Erkenntnisgewinn auch ein wenig Spaß an den Video-Beiträgen haben.

Das wünscht Ihnen

Ihr eBusiness Lotse Berlin Team

Netzwerktechnik mal unter die Lupe genommen

Wie schön wäre es doch, wenn bei der Entscheidung für eine Netzwerktechnik immer nur rein sachlich qualitative Überlegungen, also technische Fakten, eine Rolle spielten. Aber leider ist die Überlegungen, welche Technologie und  Infrastruktur zum Einsatz kommen soll, oft eher emotional und/oder politisch motiviert. Das gilt für den Mikrokosmos „Unternehmen“ genau so wie für das Große und Ganze eines Staates oder einer Staatengemeinschaft.

Über Theorie und Praxis

Doch eines ist klar: eine Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Netzwerk-Technologie legt uns auf Jahre hinaus fest. Denn es geht hier um hohe Investitionen und um das Kernstück unserer technischen Kommunikation. Deshalb sollten wir die technischen Fakten in unsere Überlegungen genauso einfließen lassen wie unser Hintergrundwissen über die informellen und strukturellen Zusammenhänge. Denn nur so können wir die Nachhaltigkeit unserer Investitionsentscheidungen garantieren. Soweit die Theorie, die Praxis sieht leider anders aus.

Was ist dran an der Angst?

Niemand wird entlassen, wenn er Netzwerktechnik bei Cisco oder Hewlett Packard einkauft. Bei Geräten vom chinesischen Anbieter Huawei könnte das demnächst anders aussehen, denn der Einsatz von Hardware des Weltmarktführers soll demnächst auch in Deutschland verboten werden. Was aber ist tatsächlich dran an der Angst vor der „gelben Gefahr“. Und wie berechtigt ist unser Vertrauen in die Technik made in USA? Dieser Frage gehen wir in unserem Webinar  „Huawei Netzwerktechnik – wie böse ist sie wirklich?“ nach.

Praktischer Leitfaden

Für alle, die es gerne konkreter haben, beginnen wir die Reihe unserer eher technisch orientierten Webinare mit einer „Einführung in die Netzwerkarchitektur für KMUs“. Hier geht es um Fragen wie zum Beispiel: Welche Standard-Komponenten gehören dazu? Oder: Wie muss die Netzwerkstruktur aussehen, damit sie problemlos mit Ihren Anforderungen standhalten kann? Das und noch mehr zeigen wir an einem Best Practice Beispiel, so dass Sie mit einer konkreten Vorstellung daran gehen, wie Sie Ihre IT-Infrastruktur aufbauen oder überarbeiten können.

Auch wenn unser aktuelles Editorial sich auf den ersten Blick eher technisch anfühlt, so denken wir, dass es doch auch wieder viele Anregungen zum Nachdenken bzw. Überdenken für die Nicht-Techniker beinhaltet. Falls Sie Fragen haben, dann schreiben Sie uns. Und wenn Sie tiefer in das eine oder andere Thema einsteigen wollen, dann werfen Sie einfach einen Blick in das BB-ONE.net Magazin.

Mit den besten Empfehlungen

Ihr eBusiness Lotse Berlin Team

Dazulernen? Geht immer!

Für einige Politiker, Journalisten und politisch engagierte Prominente war der Jahresbeginn 2019 mit einem unsanften Weckruf verbunden. Da haben ein paar politisch verwirrte, junge Leute in monatelanger Fleißarbeit persönliche Daten bekannter Persönlichkeiten zusammenzutragen. Diese fanden sie zum Teil von den Betroffenen selbst in den sozialen Medien veröffentlicht, was jene einfach nur vergessen hatten. Denn die Betroffenen, die sich später darüber beklagten, schienen leider verdrängt zu haben, dass das Internet selbst nie vergisst. Das Sahnehäubchen war dann nur noch, dass die gleiche Truppe auch noch eine feindliche Übernahme von Social Media- Konten und Datenklau aus ungenügend geschützten Nutzerkonten durchzog, um dann in einer Art makabren Adventskalender besagte Daten wieder Stück für Stück auszuspucken.

Späte Erkenntnis

Verwunderlich war nur, dass der Aufschrei der Empörung erst im neuen Jahr ertönte und Warnungen, die im Dezember 2018 ausgesprochen wurden, ungehört in den Wind geschlagen wurden. Von einem Angriff auf die Demokratie war dann die Rede. Von einem Datenklau unerhörten Ausmaßes. Ja klar, denn es war ja nicht die breite Masse betroffen, wie in dem jüngsten Fall, bei welchem die Zugangsdaten von über 770 Mio Online-Konten in frei zugänglichen Listen veröffentlicht wurden. Nein, es traf dieses Mal jene Priveligierte, die uns eigentlich ein gutes Vorbild sein sollten: die Entscheider und Meinungsmacher unserer Republik.

Wie kann das also sein, dass sich die breite Öffentlichkeit jetzt erst darüber aufregt, wie grob fahrlässig manch ein Nutzer mit seinen persönlichen Daten umgeht? Mal Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie den Satz „Ich habe doch nichts zu verbergen!“ in Bezug auf Datenschutz gehört oder selbst ausgesprochen? Zugegeben, dabei haben die meisten eher an die staatlichen Überwachungsaktivitäten gedacht. Doch spätestens jetzt kann es niemand mehr ignorieren: Wir haben doch ein Problem damit, dass unsere persönlichen Daten im Internet überhaupt nicht mehr sicher sind.

Aktionismus gegen Hilflosigkeit

Nachdem sie den ersten Schrecken überwunden hatten, riefen die führenden Politiker gleich nach härteren Strafen. Als ob das einen ambitionierten Cyberkriminellen irgendwie abschrecken würde. Im oben genannten Fall hatten die ermittelnden Behörden lediglich Glück, dass der vermeintliche Hacker dann doch nicht so schlau war, wie vermutet, sondern einfach nur sehr fleißig. Die echten Übeltäter werden sich auch in Zukunft gut versteckt halten können und garantiert nicht von deutschem Boden aus agieren.

Dann forderten eben diese Politiker richtiger Weise Mindeststandards für mehr Cybersicherheit. Doch anstatt den Verbraucher oder Nutzer hier zu sensibilisieren und zu schulen, wollen sie Hersteller und Anbieter in die Pflicht nehmen. Und genau hier liegt doch der Hund begraben. Es ist ein Irrglaube, man könnte Sicherheit von oben bestimmen und lenken, wenn man die Basis dabei nicht mitnimmt. Aber es gibt Hoffnung, denn immer lauter fordern die echten, also wissenden Netzpolitiker aller Fraktionen: Wir müssen den Verbraucher und Nutzer Internetmedien-Kompetenz vermitteln. Und zwar auf allen Ebenen und von klein auf.

Der 7. Sinn fürs Internet

Erinnern Sie sich? Im Editorial Februar 2017 berichteten wir über den Vorschlag des Netzpolitikers Thomas Jarzombek (CDU), doch die Erfolgsserie der 70er Jahre „Der 7. Sinn“ wieder aufleben zu lassen, nur dieses Mal fürs Internet. Wir fanden diese Idee schon immer gut. Denn eigentlich machen wir beim eBusiness Lotsen Berlin auch seit Gründung nichts anderes, als Ihnen, den Entscheidern, alle notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, um Ihr Unternehmen sicher durchs Internet zu navigieren.

Die wichtigsten Regeln

Was Sie privat machen, geht uns nichts an. Aber wenn Sie klug sind, und darauf vertrauen wir, dann befolgen Sie die zwei wichtigsten Regeln zum Thema Datensicherheit auch außerhalb Ihres Unternehmens:

  1. Überlegen Sie, ob und welche Daten Sie sozialen Netzwerkplattformen anvertrauen. Denn veröffentlicht und verbreitet ist alles sehr schnell, aber vollends und überall wieder gelöscht? Niemals, das ist schließlich das Wesen des Internets und entgegengesetzt der Geschäftsmodelle von Facebook, Google & Co. (siehe auch BB-ONE.net Magazin „Ihre Daten sind goldwert“).
  2. Verwenden Sie sichere Passwörter. Die Handwerkskammer führt hierzu des öfteren Informationsveranstaltungen durch. Darüber berichten wir regelmäßig. Und zusätzlich finden Sie übrigens auch im BB-ONE.net Magazin entsprechende Tipps.

Aus gegebenem Anlass diskutieren wir derzeit in der EBL-Redaktion, wie wir zum Thema Internet und Sicherheit wieder eine engere Zusammenarbeit mit Handwerkskammer und IHK erreichen können. In jedem Fall haben wir in diesem Jahr auch schon mindestens ein Webinar zum Thema Cybersicherheit geplant, allerdings steht der Termin noch nicht fest.

Business as usual

Eigentlich wollten wir uns zu Jahresbeginn übergangslos um das Tagesgeschäft kümmern, doch die jüngsten Entwicklungen legten nahe, dass wir wenigstens redaktionell eine Klarstellung zu der aktuellen Berichterstattung über Cyberkriminalität und Internetsicherheit liefern sollten. Denn schließlich sind dies auch Kernthemen des eBusiness Lotsen.

Doch jetzt wollen wir nach vorne schauen und uns um ein Thema kümmern, dass Ihre Internet-Aktivitäten nach vorne bringt, nämlich „Microsites als SEO-Satelliten“. Denn schließlich soll Ihr „Online-Jahr“ 2019 nicht nur nur sicherer verlaufen, sondern auch noch erfolgreicher werden. Dafür werden wir uns auch weiterhin einsetzen.

In diesem Sinne

eBusiness Lotse Berlin Team

Das war’s!

Oder doch nicht? Das Jahr 2018 startete turbulent mit Meltdown & Spectre. Dann gerieten viele Unternehmen in den Bann der vermeintlich neuen DS-GVO. Dementsprechend schienen diese Themen auch unsere Webinar-Reihen zu dominieren. Doch der Schein trügt. Tatsächlich haben wir uns intensiv mit unseren Kernthemen beschäftigt: SEO, WebSites und Online-Marketing, Servermanagement und IT-Sicherheit. Das glauben Sie nicht? Na, dann schauen Sie mal in unseren letzten Beitrag in diesem Jahr:

Webinar-Übersicht 2018

Doch natürlich treten wieder einmal pünktlich zum Jahreswechsel „böse Jungs“ auf den Plan, die den Vorweihnachtsstress der User ausnutzen und den Trojaner „Emotet“ in Umlauf bringen. Was dieser genau macht und wie Sie dem begegnen, lesen Sie am besten bei heise nach. In jedem Fall ist Ihnen bestimmt aufgefallen, dass Sie wieder verstärkt seriös wirkende E-Mails mit .doc-Anhängen erhalten. Als erfahrene EBL-Nutzer haben Sie vielleicht noch unser Webinar „Gute Mails – böse Mails“ im Hinterkopf. Und falls nicht, schauen Sie einfach noch mal rein. Das gilt natürlich auch für alle anderen Webinare aus diesem Jahr. Falls Sie Lust und Zeit haben.

Wir verabschieden uns für dieses Jahr von Ihnen. Bleiben Sie gesund und genießen Sie die letzten Tage in 2018 mit Kollegen, Freunden und Familie.

Kurzum: Kommen Sie gut ins Neue Jahr 2019!
Das wünscht Ihnen das

eBusiness Lotse Berlin Team

Hand in Hand

Man könnte meinen, wir hätten uns mit unseren ehemaligen Partner abgesprochen, als wir die nächsten Themen planten. Vielleicht liegt es ja daran, dass der Herbst immer eine Zeit der Sicherheits-Checks ist. Je dunkler und kürzer die Tage, um so länger sitzt man vor dem Bildschirm. Und um so mehr schleichen auch üble Dinge um uns herum, so scheint’s. Da macht man sich schon so seine Gedanken, ob alle Vorder- und Hintertüren gesichert sind. Das gilt natürlich auch für alle IT-Anwendungen.

Unterm Strich ist es also kein Wunder, dass sowohl die Handwerkskammer Berlin als auch der eBusiness Lotse Berlin quasi Hand in Hand mit dem Thema IT-Sicherheit in den Spätherbst schreiten. Auf formal getrennten Wegen zwar, aber thematisch vereint. Deshalb legen wir Ihnen ans Herz: kümmern Sie sich um Ihre IT-Sicherheit. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt.

Ihre eBusiness Lotsen aus Berlin