Privacy by Design: Privatheit, Datenminimierung und Nutzerfreundlichkeit

„Privacy by Design“ und „Privacy by Default“ – das sind zwei Begriffe, die seit Einführung der DSGVO wieder mehr Beachtung finden. Zumindest bei all denen, deren Websites und Online-Geschäftsmodelle unabhängig von Werbeeinnahmen sind und die den modernen Datenschutz ernst nehmen. In diesem Beitrag erläutern wir die beiden Begriffe und zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Gestaltung Ihrer Websites achten sollten.

„Privacy by Design“ – Kundenbindung durch Datenminimierung

Die „Privatheit“ Ihrer Webseitenbesucher und Kunden sollte Ihnen grundsätzlich wichtig sein, und zwar nicht nur  aus Datenschutzgründen. Betrachten wir eine Website mal einfach als Ladengeschäft. Was würde passieren, wenn jeder Passant, der aus Neugier ins Schaufenster hineinschaut, erst einmal seine Kontaktdaten abgeben müsste? Oder vor dem Eintritt in den Laden einen Fingerabdruck abgeben müsste?  Mal abgesehen von den rechtlichen Aspekten wäre das extrem kontraproduktiv. Schließlich wollen wir ja, dass der potenzielle Kunde das Ladengeschäft betritt, sich dort länger aufhält und etwas kauft. Oder sich zunächst einmal ein Prospekt mitnimmt. Dazu senken wir die Eintrittshemnisse.

Was in der „realen“ Welt ganz normal ist, sollte im Internet erst recht selbstverständlich sein. Zumal der Kunde nur schwer kontrollieren und noch schlechter beeinflussen kann, was genau mit seinen Daten geschieht. Er muss darauf vertrauen, dass Sie sich korrekt und fair verhalten. Und je deutlicher auf Ihren Websites erkennbar ist, dass Sie nicht zu den „Datensammel-Kraken“ gehören, um so nachhaltiger ist sein Vertrauen in Ihren Online-Auftritt.

Artikel 25 DSGVO – Datenschutz durch Technikgestaltung

Je weniger Daten Sie über Ihre Website-Besucher sammeln, um so weniger laufen Sie auch Gefahr, gegen den Datenschutz zu verstoßen. Dies ist der positive Effekt der Datenminimierung, wie sie in der DSGVO Art. 25 festgelegt ist. Und wenn personenbezogene Daten wie zum Beispiel IP-Adresse und Browserversion für die Website-Analyse gesammelt werden, dann kann man zum Beispiel die IP-Adresse schnell anonymisieren, indem man das letzte Oktett, also die letzten drei Ziffern weglässt. Bei Matomo (ehemals Piwik)  geht das ganz einfach, bei Google-Analytics müssen Sie etwas mehr suchen und noch genauer hinschauen, ob Ihre Website-Analyse dort mit rechten Dingen zugeht.

Webcast: DS-GVO und Website-Analyse mit Matomo

Websites ohne Analyse-Software gibt es eigentlich nicht mehr. Jedenfalls nicht, wenn es um professionelle Webauftritte geht. Schließlich funktionieren SEO und technische Verbesserungen nur dann, wenn man als Betreiber die Besucher der Website und ihre Gewohnheiten recht gut kennt. Deshalb gibt es Werkzeuge wie z. B. das allseits bekannte Google Analytics. Aber auch Matomo (ehemals Piwik) hat sich als Alternative inzwischen durchgesetzt. Denn dieses Werkzeug ist bereits datenschutzfreundlich angelegt. Darüber hinaus  gibt es spezielle SEO-Agenturen. Auch über diese Services erhalten Sie das gewünschte Feedback zu Ihrer Website. Doch egal wie Sie Ihre Website-Analyse durchführen, die Regeln der DSGVO müssen Sie einhalten. Wie Ihnen das gelingt, das erfahren Sie in diesem Videobeitrag.

Webcast: DS-GVO und Website-Analyse mit Matomo

Präsentation

Wenn Sie die Präsentation zu diesem Webcast für persönliche Notizen verwenden wollen, dann laden Sie das Dokument einfach herunter: WebSite-Analyse in der DSGVO, Webinar-Präsentation (270 Downloads)

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Office@Home – was braucht man dafür?

Einfach mal von Zuhause arbeiten. Welcher Arbeitnehmer hat nicht auch schon früher mal davon geträumt? Bisher waren viele Arbeitgeber zögerlich, doch jetzt zwingt die aktuelle Situation viele in dieses Arbeitsmodell. Bisher spielte neben der Vertrauensfrage und den mit der Einrichtung von Heimarbeitsplätzen verbundenen Kosten unserer Erfahrung nach die folgende Frage eine wichtige Rolle: Welche Arbeitsumgebung muss man auf beiden Seiten schaffen, damit das Modell „Homeoffice“ auch wirklich funktioniert? Denn klar ist, dass weder Arbeitgeber noch die meisten Privathaushalte darauf irgendwie vorbereitet sind. Wir berichten aus unserer mehrjährigen Erfahrung und geben ein paar Denkanstöße, was Sie beachten sollten, wenn Sie daraus ein dauerhaft erfolgreiches Arbeitsmodell machen wollen.

Ein Bericht aus fünf Jahren Erfahrung mit dem Homeooffice

In der BB-ONE.net arbeiten wir bereits seit mehr als fünf Jahren in einem gemischten Arbeitsmodell erfolgreich mit Büroanwesenheitszeiten und Homeoffice Phasen.  Und machen damit gute Erfahrungen. Das liegt zum einen in der Natur der Sache: Wir sind ein Internet-Unternehmen und sitzen an der Quelle der technischen Möglichkeiten. Diese schöpfen wir natürlich aus. Und wir sind das Arbeiten in einer virtuellen und isolierten Welt gewohnt. Wir kennen die Probleme, die dabei entstehen können. Deshalb achten wir auch sehr stark auf den entsprechenden Ausgleich und die Einhaltung von ein paar wichtigen Regeln. Wir können hier in der Kürze nicht alle Aspekte des Themas abdecken, zum Beispiel wie wir der drohenden Vereinsamung oder Störungen im Kommunikationsfluss begegnen. Aber die wichtigsten „technischen“ Punkte, vor allem die pragmatischen Lösungen, haben wir für Sie zusammengetragen.

Der ergonomische Arbeitsplatz

Derzeit kursieren in den Medien viele tolle Tipps, wie Sie ein Homeoffice organisieren. Die Ratschläge sind alle gut gemeint, aber zum Teil ungeeignet. Bei uns ist der Heimarbeitsplatz genau so eingerichtet wie das Firmenbüro: ein vernünftiger Bürostuhl, ein Tisch mit  ausreichend Platz für einen größeren Bildschirm, separate Tastatur und Maus und ein firmeneigenes Notebook, das auch nur für die Firmen-relevanten Arbeiten genutzt wird.

Technische und organisatorische Maßnahmen in der IT-Sicherheit

Die IT-Sicherheit ist dank unserer digitalisierten Welt ein Dauerbrenner. Denn die Bedrohung durch immer rafiniertere Cyberattacken wächst quasi stündlich. Sie verursachen immer größere Schäden in der Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Deshalb sieht sich der Gesetzgeber gezwungen, die Gesetze entsprechend anzupassen und zu verschärfen. Dazu gehören Regelwerke wie TMG, TKG, DSGVO und das IT-Sicherheitsgesetz. Interessanter Weise haben sie in einem wichtigen Punkt einen gemeinsamen Nenner: die „TOM“. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass technische und organisatorische Maßnahmen tatsächlich für mehr IT-Sicherheit sorgen, wenn man sie richtig anwendet.

Wegen seiner Allgemeingültigkeit wiederholen wir deshalb das entsprechende Webinar aus der DSGVO-Serie. Hier erfahren Sie das Wichtigste über „TOM“. Technische und organisatorische Maßnahmen müssen Sie gemäß DSGVO ohnehin seit Mai 2018 umgesetzt haben. Daher lohnt es sich immer, regelmäßig einen Kontrollblick darauf zu werfen. Das Gute daran ist nämlich, dass Sie mit diesen Maßnahmen tatsächlich schon sehr viel für die Sicherheit Ihrer IT getan haben. Jetzt müssen Sie nur konsequent bleiben und Ihre Mitarbeiter schulen.

Referent/in

Uwe Stache, BB-ONE.net Ltd.

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an Entscheider und Selbständige, welche für die Internetanwendungen ihres Unternehmens verantwortlich sind.

Vorkenntnisse

Grundsätzlich sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Doch falls Sie sich in das Thema einlesen oder tiefer einsteigen wollen, dann empfehlen wir Ihnen die folgenden Beiträge im BB-ONE.net Magazin:

Des weiteren lohnen sich auch unsere Webinare:

Webinar starten:


Präsentation herunterladen:

Technische und organisatorische Maßnahmen in der DS-GVO, Webinar-Präsentation (267 Downloads)

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HWK lädt ein: Website, Newsletter, Facebook, WhatsApp & Co. rechtssicher nutzen

Termin: 4. Dezember 2018, 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Die Anforderungen an rechtssichere Onlineanwendungen nehmen zu und werden immer komplizierter. Daher sollten Sie wissen, welche Regeln für Ihre Websites, den Newsletterversand und die Nutzung von sozialen Netzwerken und freien Messenger-Diensten gelten. Und damit Sie auf dem Laufenden bleiben, bietet die Handwerkskammer Berlin wieder eine Veranstaltung zu diesem Thema an.

Rechtssichere Onlineanwendungen anschaulich und verständlich

Den Referenten Herrn Rechtsanwalt Karsten U. Bartels kennen wir vom eBusiness Lotsen Berlin selbst aus vielen Jahren gemeinsamer Veranstaltungen. Herr Bartels versteht es wie kaum ein anderer Rechtsanwalt, so trockene Themen wie die neue Datenschutz-Grundverordnung, das Urheber-, Wettbewerbs- und Telemedienrecht anschaulich und praxisnah zu behandeln. Das ist auch kein Wunder, denn Online-Recht ist sein Spezialgebiet seit es diese Fragestellungen gibt. Deshalb können wir Ihnen den Vortrag nur wärmstens ans Herz legen, er ist jeden Cent wert. Danach haben Sie genau den Überblick, den Sie zum Thema „rechtssichere Onlineanwendungen“ brauchen.

Ort:

Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ), der Handwerkskammer Berlin, Mehringdamm 14, 10961 Berlin, Raum Nr. 506

Teilnahme:

Die Teilnahme kostet für Mitglieder der HWK Berlin 20,- €. Nichtmitglieder zahlen 50,- €. Selbstverständlich erhalten Sie eine Rechnung.

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich mit dem Anmeldeformular frühzeitig an, denn nach unserer Erfahrung ist diese Veranstaltung gut besucht.

Weitere Informationen

Weitere Infos zur Veranstaltung sowie das Anmeldeformular finden Sie hier …

Für Fragen steht Ihnen Steffi Reich [reich (at) hwk-berlin . de], Assessorin Recht und Gewerbeangelegenheiten, gerne zur Verfügung.