WordPress und PHP 8 sicher zusammenbringen

Auf die Kompatibilität kommt es an.

WordPress ist weltweit das am häufigsten eingesetzte Content Management System. Auch in Deutschland ist WordPress die Nummer eins, wenn es um Standard Websites geht. Lediglich im Marktsegment für besonders komplexe WebSites mit verschiedenen Benutzerrollen ist Typo3 stärker verbreitet. Deshalb ist es für uns immer ein wichtiges Thema, dass wir Sie hier regelmäßig auf dem Laufenden halten. Denn wie bei jedem anderen professionellen Content Management System müssen Sie bei WordPress immer ein paar Bereiche im Blick haben. Dazu gehören

  • Sicherheit bzw. aktuelle Sicherheitslücken
  • Empfehlenswerte PlugIns
  • Anforderungen ans WordPress-Hosting
  • Geschwindigkeit im Seitenaufbau

In diesem Beitrag geht es um eine Komponente, die sowohl für die Geschwindkeit Ihrer WebSite als auch für Hosting im Umfeld des CMS relevant ist. Nämlich PHP bzw. besonders um das Zusammenspiel von WordPress und PHP 8.

Hier geht’s um WordPress und PHP 8.

Eine wichtige Regel beim Zusammenspiel von WordPress und PHP ist: Stets die aktuellste PHP-Version benutzen. Dies ist nicht nur für die Betriebssicherheit relevant, sondern beeinflusst auch die Ladezeit. Soweit die Theorie. In praxi allerdings muss man immer zuvor prüfen, ob die laufende WordPress-Version und alle verwendeten PlugIns sowie das hinterlegte Theme für die zu installierende PHP-Version geeignet sind.

Warum müssen Sie Kompatibilität von WordPress und PHP 8 auf allen Ebenen prüfen?

Hier sollten Sie nicht nur über das „warum“ Bescheid wissen, sondern auch darüber, was passieren kann, wenn Sie hier unvorsichtig sind. Viele Funktionen aus der alten PHP 7.x Version fehlen der neuen PHP 8 Version. Das bedeutet, dass Themes und Plugins, die noch diese alte PHP-Version benötigen, funktionieren in PHP 8 nicht mehr problemlos. Und das wiederum kann dazu führen, dass entweder einzelne Funktionen oder im schlimmsten Fall die gesamte WebSite nicht mehr funktioniert.

Leider ist dieses Problem mehr als hypothetisch oder trivial. Denn viele Anwender betreiben ihre WebSite häufig mit mehr oder weniger veralteten WordPress-Versionen des CMS. Dementsprechend veraltet sind dann auch die verwendeten PlugIns oder Themes. In erster Linie sind kostenlose Themes davon betroffen. Aber auch von Mini-Agenturen oder Freelancern erstellte oder für ein Projekt angepasste Themes werden überwiegend niemals gepflegt. Hier liegen dann auch die grössten Risiken beim Update auf eine aktuelle PHP-Version.

Wie kann man feststellen, ob die laufende WordPress-Version, ein Theme oder ein PlugIn mit einer neuen PHP-Version kompatibel ist?

Der Arbeitsaufwand geht von zwischen ganz einfach bis einigermassen aufwändig. Ob die laufende WordPress-Version beispielsweise mit PHP 8 kompatibel ist, kann man sehr leicht beim „Hersteller“ erfahren. WordPress selbst sagt, dass das eigentliche CMS mittlerweile problemlos mit PHP 8 funktioniert. Dies aber auch nur ab Release 5.8. Spannend wird es allerdings bei den Themes und PlugIns. Beide WordPress-Funktionsbereiche kennen sowohl professionelle, aber eben auch „keine“ Pflege. Letzteres trifft u. E. nach besonders häufig auf viele kostenfreie Themes zu. Während die Hersteller oder Solo-Anbieter von PlugIns häufig ihre Software kompatibel mit neueren PHP-Versionen machen, sieht das bei vielen Themes ganz anders aus.

Update von WordPress und PHP 8 richtig vorbereiten und durchführen!

Fein raus sind alle, die über ein sogenanntes Testbed oder eine Entwicklungsumgebung für jede WordPress-Installation verfügen. Das sollte zwar bei jeder professionellen Agentur die Regel sein. Ist es aber leider nicht. Wer sich also quasi im Nebenberuf um die Softwarepflege seiner WordPress-Installation kümmern möchte, sollte diese Reihenfolge beachten:

  1. eine komplette Datensicherung des Dateisystems, also der gesamten WordPress-Installation inclusive des Themes und aller PlugIns herstellen und lokal sichern
  2. ein Datenbank-Dump herstellen und lokal sichern
  3. auf die letzte/neueste verfügbare WordPress-Version updaten, häufig wird dabei die Datenbank verändert, WebSite testen, wenn das erfolgreich war:
  4. alle PlugIns aktualisieren, häufig wird dabei die Datenbank verändert, WebSite testen, wenn das erfolgreich war:
  5. das aktive Theme UND das hoffentlich vorhandene WordPress-Standard-Theme aktualisieren, WebSite testen, wenn das erfolgreich war:
  6. nun die PHP-Version aktualisieren, häufig wird dabei die Datenbank verändert, WebSite testen, wenn das erfolgreich war:
  7. 1 und 2 wiederholen.

Wie Sie die Datensicherungen und die PHP-Aktualisierungen realisieren, hängt von dem Servicepaket Ihres Hosters ab. Hier gibt es zwischen „Klicki-Klicki“ in irgendeiner graphischen Verwaltungsoberfläche und dem echten Zugriff auf den (hoffentlich) Server viele Varianten. Ganz klar, was besser ist: der direkte Serverzugriff!

Weitere Tipps und Infos

Wenn Sie noch einmal tiefer ins Thema einsteigen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende Video- und Textbeiträge:

WordPress-Updates leicht gemacht

„Was soll denn bei WordPress-Updates schon schiefgehen?“, denken Sie (vielleicht). Schließlich klickt man da einfach auf den Update-Button, wartet ein wenig … und schaut dann eventuell in die sprichwörtliche Röhre. Im günstigsten und erwarteten Fall kommt die Erfolgsmeldung, und das Update ist fehlerfrei abgeschlossen. Doch wer schon läger mit dem beliebten Content Management System arbeitet, der fürchtet den weiß bleibenden Bildschirm oder die „Fatal Error“-Meldung. In diesem Webinar lernen Sie, wie Sie Problemen bei WordPress Updates aus dem Wege gehen oder zumindest reduzieren können. Und Sie erfahren, wie Sie

Murphys Gesetz bei WordPress-Updates ein Schnippchen schlagen

Auch bei WordPress Updates gilt: wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es schiefgehen. Dazu bietet das weltweit beliebteste CMS dem Fehlerteufel aufgrund seiner Systemarchitektur viel Angriffsfläche. Schließlich müssen Sie sowohl das WordPress selbst regelmäßig aktualisieren, als auch das Theme (Webdesign), die dazugehörigen Plugins (Funktionerweiterungen) und im schlimmsten Fall auch das dahinter stehende Datenbanksystem. Alles muss zusammen passen und miteinander funktionieren. Daher ist eine gute Vorbereitung genau so wichtig, wie die richtige Reihenfolge im Update-Prozess, um Probleme zu vermeiden. Deshalb zeigen wir Ihnen diesem Webinar, welche Maßnahmen Sie vor während und nach dem Update ergreifen müssen, damit alles glatt läuft – oder wenn nicht, was Sie dann tun können.

Referent/in

Uwe Stache, BB-ONE.net Ltd.

Zielgruppe

Das Webinar wendet sich an Online-Redakteure, Webdesigner und andere für die Webseitenpflege Verantwortliche, die wissen wollen, wie sie sich zukünftig vor Update-Pannen unter WordPress schützen können. Ansonsten sind alle herzlich eingeladen, die sich über die Vor- und Nachteile von  WordPress als CMS genauer informieren wollen.

Vorkenntnisse

Grundsätzlich brauchen Sie keine Vorkenntnisse. Es ist hilfreich, wenn Sie die Verwaltungsoberfläche von WordPress kennen, aber keine Notwendigkeit. Alle wichtigen technischen Hintergründe zum Thema „WordPress-Updates“ werden anschaulich und auch für Laien leicht verständlich erklärt.

Wenn Sie sich zusätzlich ein wenig vorbereiten wollen, dann finden Sie weitere Informationen unter:

Starten Sie das Webinar:

WordPress für Anwender

WordPress ist inzwischen das beliebteste Content Management System weltweit. Ursprünglich wurde die Software für Online-Journalisten zum Betrieb von (Web-)Blogs entwickelt. Die „Internetprofis“ allerdings nahmen das Blogsystem als CMS lange nicht ernst. Doch inzwischen ist diese Open Source Anwendung mit großem Abstand Weltmarktführer der Content Management Systeme, jedenfalls bezogen auf die Anzahl der Installationen. Denn das Kernsystem ist kostenlos (GP Lizenz Version 2), aber sicherlich nicht nur deshalb so erfolgreich. Wenn Sie einen Blick hinter die Kulissen werfen, dann werden Sie auch verstehen, was sonst noch den Erfolg ausmacht. In diesem Webinar geben wir Ihnen genau diesen Einblick und zeigen Ihnen in die wichtigsten Funktionen des beliebten CMS.

Basiswissen WordPress

Das Kernsystem, auch Backend genannt, beherbergt ein paar Grundfunktionen, die wir Ihnen in diesem Webinar zeigen und anschaulich erklären. Sie erfahren, wie Sie die wichtigsten Grundeinstellungen vornehmen, damit Ihre WordPress-Installation von Anfang an SEO-konform und sicher arbeitet. Und Sie sehen, wie sie Nutzer und deren Rechte anlegen, Beiträge schreiben und Medien wie zum Beispiel Bilder integrieren.

Referent/in

Uwe Stache, BB-ONE.net Ltd.

Zielgruppe

Dieses Webinar eignet sich für Einsteiger, Anwender anderer Content Management Systeme oder Entscheider, die sich mit den WordPress-Gundfunktionen vertraut machen wollen, weil sie einen Ein- oder Umstieg überlegen.

Vorkenntnisse

Grundsätzlich brauchen Sie keine Vorkenntnisse für dieses Webinar. Doch falls Sie etwas mehr über das Content Management System WordPress erfahren wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende Beiträge:

Weitere Informationen zum Thema „WordPress“ finden Sie auch auf dem BB-ONE.net Magazin …

Webinar wiederholen:


Präsentation herunterladen:

WordPress für Anwender, eine Einführung (219 Downloads)

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    „Best Practice“ – ein neues Angebot

    Wir haben zwar noch nicht Mai, aber trotzdem gibt’s was Neues beim eBusiness Lotsen Berlin: die „Best Practice“ Webinare.  Das neue Video-Format kommt „drehfrisch“ aus unserem Studio direkt auf die Website. So können Sie ohne Voranmeldung und Einladung in 10 bis maximal 15 minütigen Beiträgen gleich in „Ihr“ Thema einsteigen.

    Die Komplexität reduzieren

    Manche Themen im „elektronischen Geschäftsverkehr“ sind sehr kompakt und gleichzeitig zu komplex, so dass man sie in kleinere, leichter verdauliche Einheiten zerlegen muss. Diese Aufgabe übernimmt nun das neue „Best Practice“ Format. Hier greifen wir uns ein überschaubares Häppchen aus dem großen Brocken eines Internet-Arbeitsgebietes heraus. Dann zeigen wir Ihnen anhand praktischer Beispiele Lösungen zu typischen Fragen und Problemen des Themas.

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    Frühlingserwachen

    Wie die Wiesen zum Frühlingsbeginn sind in diesem Monat auch unsere Webinar-Themen deutlich bunter geworden. Das liegt vermutlich daran, dass die Internetwirtschaft wieder an Fahrt aufgenommen hat und die winterlich-depressive Nabelschau endlich beendet ist. So nutzten wir die Chance, die Themen so zusammen zu stellen, dass für jeden etwas dabei sein sollte. Das heißt in guter alter eBusiness Lotsen Manier, dass sowohl die Unternehmer und Entscheider als auch die Online-Redakteure und Webdesigner wieder auf ihre Kosten kommen. Sogar ein wenig Technik ist dabei. Und das sind sie, unsere Webinare zum Frühlingsbeginn:

    Wir hoffen, dass Sie neben dem Erkenntnisgewinn auch ein wenig Spaß an den Video-Beiträgen haben.

    Das wünscht Ihnen

    Ihr eBusiness Lotse Berlin Team