Aktuelle Entwicklungen im Webdesign mit WordPress

Einst trat WordPress mit dem Anspruch an, sehr schnell und verhältnismäßig einfach zu sehr brauchbaren Websites zu kommen. Auch als programmiertechnischer Laie bekommt man schnell seine Erfolgserlebnisse. Aber mit der Einfachheit ist schon seit ein paar Jahren vorbei. Denn die Ansprüche der Anwender an ein modernes Webdesign mit WordPress wachsen. Und natürlich schläft auch die Konkurrenz nicht. Also haben sie bei diesem beliebten CMS ein paar tiefgreifende Veränderungen ergeben.

Ein klares, einfaches Konzept

Kein anderes Content Management System zieht die Trennung zwischen Design, Funktion und Inhalt unter strikter Einhaltung der PHP- und HTML-Konventionen bis heute so konsequent durch, wie WordPress. Modularer Aufbau und einfache Handhabung sowohl im Aufbau als in der Pflege von Websites waren der Garant für den weltweiten Erfolg. Aber auch die größte Schwäche.

Während andere professionelle CMS mit einer eigenen Skriptsprache für ein Mindestmaß an Qualitätssicherung sorgten, konnte quasi jeder mit einem Minimum an PHP, HTML, JS und CSS Kenntnissen eigene Widgets, Plugins oder Themes entwickeln. Das führte in der Vergangenheit zu Problemen bei Stabilität und Sicherheit. Aber hier hat die WordPress-Community inzwischen ordentlich nachgearbeitet.

Quantitativ und qualitativ gewachsen

Inzwischen hat sich ein eigener riesiger Markt für kostenpflichtige, qualitativ hochwertige WordPress Komponenten für jeden nur erdenklichen Zweck und Anwendungsbereich entwickelt. Natürlich mit den entsprechenden Support Services. Die Auswahl an professionellen, nützlichen oder auch verspielten Themes, Plugins und Widgets, egal ob „for free“ oder kostenpflichtig, ist unüberschaubar. Aber das gute an dieser Entwicklung ist, Sie finden irgendwann garantiert eine Lösung für Ihr eigenes zeitgemäßes Webdesin mit WordPress. Sie müssen nur wissen, wo und wie Sie suchen sollen.

Das Update-Management bleibt aufwändig

WordPress hat aufgrund seiner Systemarchitektur eine einzige Schwäche, die bleibt: das Update-Management. Kommt eine neue WordPress-Version heraus oder werden Sicherheitslücken in bestimmten Schnittstellen entdeckt, dann müssen nicht die das verwendete theme, sondern auch alle betroffenen Plugins ebenfalls aktualisiert werden. Das können 10 und mehr auf einen Streich sein.