Können Sie „Lokalisierung“?

Lokalisierung mit Polylang

WordPress Plugin Polylang: Sprachen einrichten und pflegen

Ein Praxisbeispiel

In den folgenden Grafiken geben wir Ihnen einen klein Einblick in das Plugin. Hier legen Sie Beiträge, Seiten, Schlagwörter, Kategorien und Menüs in jeder zur Verfügung stehenden Sprache an. Sie können während der Bearbeitung zwischen den Sprachen hin und her springen. Nur aufpassen, dass Sie diese nicht durcheinander bringen. Ob Sie alles richtig gemacht haben, erkennen Sie dann, wenn Sie im Frontend nachher die jeweilige Sprache auswählen und dann auch alles stimmig ist.

Beispiel Webseite mit Polylang Deutsch-Englisch

Beispiel: Zweisprachige Website Deutsch-Englisch. Nur die lokalisierten Texte werden jeweils angezeigt. Mít freundlicher Genehmigung der Franka Löwe Kunst, Design und Medien UG (Copyright 2017 – 2021)

Themes, Plugins und Widgets im Backend eindeutschen

Alles, was wir im folgenden erläutern, geht übrigens in jede Sprachrichtung. Wichtig bei der Lokalisierung einer Online-Anwendung unter WordPress ist, dass Sie den Standard der sogenannten Sprachdateien einhalten. Aber dazu später mehr.

Ein Beispiel aus der Praxis

Für ein Kundenprojekt suchte man ein spezielles Design mit besonderen Funktionalitäten und fand es in einem Theme, dass es nur in englischer Sprache gab. Trotz WordPress-Einstellung auf „Deutsch (Sie)“ tauchten in den Texten Formulierungen wie „read more“ (weiterlesen), „prevoius“ (vorherige Seite) oder „next“ (nächste Seite) auf. Und dann war da noch das Problem, dass der Kunde die Seiten später selbst weiter pflegen oder verändern können sollte.

Also brauchte man ein Werkzeug, um das Backend einzudeutschen. Und zwar so, dass auch der technische Laie versteht, welche Einstellungen man wie vornehmen kann. Hier ging es also nicht um eine plumpe Übersetzung, sondern um Anwenderfreundlichkeit. Google-Translator konnte hier zwar helfen, die grobe Richtung vorzugeben, aber den Feinschliff musste die Redaktion machen.

WordPress braucht für das Arbeiten in der jeweiligen Sprache sogenannte Sprachdateien. Es sind derer übrigens mindestens drei pro Sprache. Eine mit der Endung „.po“, eine mit „.mo“und eine „.pot“. POT steht für „Portable Object Template“ und ist die eigentliche Übersetzungsdatei. Sie enthält sämtliche übersetzbaren Textzeilen als Liste in Englisch. WordPress benutzt diese nicht, aber sie dient den Entwicklern (oder auch Ihnen) als Grundlage für die Übersetzung.