UPDATE: Fördermaßnahme der BAFA – lange Wartelisten für Antragsteller

Die Fördermaßnahme „Vom Coronavirus betroffene Unternehmen“ aus dem „Programm zur Förderung unternehmerischen Know Hows“ erfreut sich allergrößter Beliebtheit und sorgt deshalb für eine Flut von Anträgen beim BAFA. Diese kann das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle leider derzeit nicht bewältigen. Und die bereitgestellten Mittel betragen „nur “ 15,34 Millionen EURO. Deshalb hat BAFA hat die Bearbeitung ausgesetzt und will die eingangenen Anträge genauer prüfen. Das heißt für Sie und uns: Auch wir müssen uns mit den Anträgen in die lange Warteschlange einordnen. Also wird derzeit leider nichts mit der schnellen Hilfe, aber wir können die

Wartezeit sinnvoll nutzen

Natürlich sind auch bei uns für das Beratungsprogramm „EBL Go Forward“ erste Anfragen eingegangen. Das freut uns sehr und wir wollen Sie natürlich jetzt nicht in der Luft hängen lassen. Deshalb haben wir uns überlegt, wie wir mit der Situation umgehen wollen.

1. Vorauswahl treffen.

Das ist keine angenehme Aufgabe, aber wir werden die bei uns eingehenden Anfragen einer Vorauswahl unterziehen müssen. Dazu nehmen wir Kontakt mit Ihnen auf, denn wir müssen die

2. Erfüllung der Förderkriterien genau prüfen.

Je konkreter und dringlicher wir Ihren Förderbedarf im Vorfeld herausarbeiten können, um so größere Chancen einer Zusage für diese Fördermaßnahme durch das BAFA. Falls das entgegen unserer Erwartungen nicht fruchtet, werden wir

3. Alternative Maßnahmen finden.

Möglicher Weise passt Ihr Vorhaben in ein anderes Förderprogramm. Oder wir haben eine andere Lösung für Sie, die ebenfalls attraktiv ist.

In jedem Fall bleiben wir dran und halten Sie auf dem laufenden. Wenn Sie sich selbst über die aktuellen Anpassungen der Fördermaßnahme informieren möchten, dann empfehlen wir Ihnen den regelmäßigen Blick in diese Broschüre: Vom Coronavirus betroffene Unternehmen. Dieses BAFA-Merkblatt zur „Richtlinienergänzung zum Programm Förderung unternehmerischen Know-how“wird regelmäßig aktualisiert.

Webcast: „EBL Go Forward“ – 100% geförderte Beratung für Ihr eBusiness

HINWEIS: Bitte beachten Sie hierzu auch unser UPDATE!

Gute Beratung muss nicht immer viel kosten.

Sicherlich sind die staatlichen Finanzspritzen für KMU und Selbständige in der ersten Not hilfreich. Doch auf Dauer braucht jeder Unternehmer eine langfristig funktionierende Zukunftsperspektive, sowohl wirtschaftlich als auch technologisch. In der heutigen Zeit beides voll im Blick zu haben, ist nahezu unmöglich. Vor allem, wenn es um komplexe Technologie-Themen geht, wird guter Rat schnell mal teuer. Aber das muss nicht so sein. Deshalb bieten wir mit „EBL Go Forward“ eine kostenlose Beratung an, möglich durch die 100% Förderung aus dem das aktuellen BAFA-Förderprogramm „für Unternehmen in Schwierigkeiten“.

Das „EBL Go Forward“ Beratungspaket bringt Ihr Unternehmen voran.

Mit der Digitalisierung Ihrer Geschäftsprozesse, dem Internet als Geschäftsanwendung und mit IT-Sicherheit  sichern Sie Ihren Unternehmenserfolg ab. Vorausgesetzt, Sie gehen mit einem guten Plan an die Sache heran. Deshalb bieten wir ab sofort eine weitere kostenlose Beratungsleistung für KMUs und Selbständige an: EBL Go Forward. Diese Beratung erfolgt über das neue BAFA-Förderprogramm. Das heißt für Sie: 0% Risiko und 100% Leistung. Mehr über das „Was?“, „Warum“ und „Wie?“ erfahren Sie kurz und bündig in diesem Videobeitrag:


Anmeldung zur Beratung mit „EBL Go Forward“

Wenn Sie sich für das BAFA-geförderte Programm bei uns anmelden möchten, dann füllen Sie dazu einfach das Formular aus.

Weiterführende Tipps und Informationen zum Thema


Haben Sie Fragen?

Wenn Sie Fragen haben oder noch einmal nachhaken wollen, dann nutzen Sie einfach das Formular:





Bitte beweisen Sie, dass Sie ein Mensch sind und wählen Sie den Schlüssel aus.

 

Förderprogramm der BAFA jetzt auch für EBL-Abonnenten

100% Förderung für Beratungsleistungen bis 4.000 €

HINWEIS: Bitte beachten Sie dazu auch unser UPDATE!

Der Staat meint es wohl ernst, wenn er kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) nachhaltig aus der aktuellen Krise helfen will. Denn das neuartige BAFA-Förderprogramm ist so offen gestaltet wie niemals zuvor. Niedrige Einstiegsvoraussetzungen für die Unternehmen, viele Beratungsfelder mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten, 100% Förderung und ein Beratungsbudget von bis zu 4.000 €. Dadurch sind auch wir, der eBusiness Lotse Berlin, in der Lage, Ihnen umfassende Beratungs- und Weiterbildungsdienstleistungen anzubieten. Und damit können Sie Ihr Unternehmen durch die Kombination BAFA-Förderung und EBL-Services schnell voranbringen.

Das Förderprogramm der BAFA mit dem eBusiness Lotsen Berlin nutzen

Wir konzentrieren uns auf die Förderbereiche, die wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung als Wissensportal für eBusiness und elektronischen Geschäftsverkehr gesammelt haben. Denn seit 2001 sind wir für viele von Ihnen ein wichtiger Lotse durch die unsicheren Gewässer der digitalen Welt geworden. Dadurch können wir Ihnen gezielt und praxisorientiert dort weiterhelfen, wo es um die klassischen eBusiness Lotse Beratungsthemen geht.

Wer wird in welchem Umfang gefördert?

Da das BAFA dieses Förderprogramm zur Unterstützung von Unternehmen und Freiberuflern herausgibt, die durch das Corona-Virus mit vielen Problemen zu kämpfen haben, sind mit Ausnahme von den klassischen beratenden Berufen und Unternehmen der öffentlichen Hand im Prinzip alle Arten von KMUs einbezogen.

Sie können sich bis zu 4.000 € Beratungsleistungen mit 100% fördern lassen. Das Honorar zahlt BAFA direkt an den Berater. Lediglich die Umsatzsteuer müssen Sie übernehmen, doch diese können Sie als Vorsteuerabzug ja dann wieder geltend machen.

Die Beratung muss bis zum 31.12.2020 abgeschlossen sein. Sie sollten allerdings den Förderantrag so schnell wie möglich stellen, da dieses Programm vermutlich schnell vergriffen ist.

Das spezielle „EBL Go Forward“ Förderprogramm

So heißt bei uns das Beratungspaket, dass Sie sich fördern lassen können. Hier bieten wir Ihnen folgende Beratungsthemen an:

  1. Steigerung der Performance von Internetanwendungen wie WebSites & WebShops
    • WebSite-Analyse, -Optimierung Onpage & Onsite, Monitoring Besucher & Antwortzeiten
    • Verbesserung der Sichtbarkeit im Online-Business und eCommerce
  2. Digitalisierung von Geschäftsanwendungen und Unternehmensorganisation (HomeOffice / mobile Working)
    mit Cloud-Anwendungen unter Berücksichtigung von Datenschutz- und sonstigen Bestimmungen

    • DataSafe / DataCloud
    • Groupware
  3. Verbesserung der Internet- und IT-Sicherheit
    • Schwerpunkt: Netzwerk-Sicherheit
    • Schutz vor Cyberattacken
    • Datensicherung

Wie kommen Sie an das „EBL Go Forward“ Beratungspaket?

Sollten Sie also als betroffenes Unternehmen das Förderprogramm für die oben genannten Maßnahmen nutzen wollen, dann sollten Sie jetzt schnell Kontakt mit uns aufnehmen. Denn auch wir haben nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen für die Fördermaßnahme. Sie können sich auch erst einmal ganz unverbindlich anmelden. Füllen Sie dazu einfach das Anmeldeformular aus.

Weiterführende Informationen

Unser ca. 3 minütiges Video zu „EBL Go Forward“ versorgt Sie mit den wichtigsten Tipps und Informationen zum Förderprogramm.

Wenn Sie mehr über den Hintergrund des BAFA-Förderprogramms wissen wollen, dann empfehlen wir Ihnen den Blick in diese Broschüre:

Vom Coronavirus betroffene Unternehmen ist ein BAFA-Merkblatt zur „Richtlinienergänzung zum Programm Förderung unternehmerischen Know-how“. Es enthält die Detail-Informationen zum Förderprogramm, falls Sie es ganz genau wissen wollen,

Video-Statement zur aktuellen Situation

Aufgrund der Ausnahmesituation, in der sich Wirtschaft und Gesellschaft derzeit befinden, spielt das Internet eine zentrale Rolle. Ob als Geschäftsanwendung im „Homeoffice“, als Infotainment-Kanal oder bei der Pflege von sozialen Kontakten, alle vertrauen auf die verlässliche Funktionsbereitschaft des Internets. Das heißt im Klartext: Fast alle sind zuhause und nutzen privat wie beruflich Onlinedienste um ein Vielfaches mehr als sonst. Und damit das weiterhin reibungslos funktioniert und zu KEINEM Belastungsstress kommt, müssen Betreiber wie die BB-ONE.net besonders besonnen handeln. Und umsichtig mit den Mitarbeitern umgehen. Was das im einzelnen bedeutet, erfahren Sie in diesem Video-Statement des Geschäftsführers Uwe Stache.

Video-Statement ansehen:


Wenn Sie Fragen haben, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Den schriftlichen Beitrag finden Sie übrigens auch hier in der Pressebox der BB-ONE.net

Office@Home – was braucht man dafür?

Einfach mal von Zuhause arbeiten. Welcher Arbeitnehmer hat nicht auch schon früher mal davon geträumt? Bisher waren viele Arbeitgeber zögerlich, doch jetzt zwingt die aktuelle Situation viele in dieses Arbeitsmodell. Bisher spielte neben der Vertrauensfrage und den mit der Einrichtung von Heimarbeitsplätzen verbundenen Kosten unserer Erfahrung nach die folgende Frage eine wichtige Rolle: Welche Arbeitsumgebung muss man auf beiden Seiten schaffen, damit das Modell „Homeoffice“ auch wirklich funktioniert? Denn klar ist, dass weder Arbeitgeber noch die meisten Privathaushalte darauf irgendwie vorbereitet sind. Wir berichten aus unserer mehrjährigen Erfahrung und geben ein paar Denkanstöße, was Sie beachten sollten, wenn Sie daraus ein dauerhaft erfolgreiches Arbeitsmodell machen wollen.

Ein Bericht aus fünf Jahren Erfahrung mit dem Homeooffice

In der BB-ONE.net arbeiten wir bereits seit mehr als fünf Jahren in einem gemischten Arbeitsmodell erfolgreich mit Büroanwesenheitszeiten und Homeoffice Phasen.  Und machen damit gute Erfahrungen. Das liegt zum einen in der Natur der Sache: Wir sind ein Internet-Unternehmen und sitzen an der Quelle der technischen Möglichkeiten. Diese schöpfen wir natürlich aus. Und wir sind das Arbeiten in einer virtuellen und isolierten Welt gewohnt. Wir kennen die Probleme, die dabei entstehen können. Deshalb achten wir auch sehr stark auf den entsprechenden Ausgleich und die Einhaltung von ein paar wichtigen Regeln. Wir können hier in der Kürze nicht alle Aspekte des Themas abdecken, zum Beispiel wie wir der drohenden Vereinsamung oder Störungen im Kommunikationsfluss begegnen. Aber die wichtigsten „technischen“ Punkte, vor allem die pragmatischen Lösungen, haben wir für Sie zusammengetragen.

Der ergonomische Arbeitsplatz

Derzeit kursieren in den Medien viele tolle Tipps, wie Sie ein Homeoffice organisieren. Die Ratschläge sind alle gut gemeint, aber zum Teil ungeeignet. Bei uns ist der Heimarbeitsplatz genau so eingerichtet wie das Firmenbüro: ein vernünftiger Bürostuhl, ein Tisch mit  ausreichend Platz für einen größeren Bildschirm, separate Tastatur und Maus und ein firmeneigenes Notebook, das auch nur für die Firmen-relevanten Arbeiten genutzt wird.

Kurzum: für ein paar Stunden oder Tage auf der Couch, am Esstisch oder im Schlafzimmer am Katzentisch arbeiten, das geht schon mal. Aber nicht auf Dauer. Denn die altbewährten Regeln der Ergonomie gelten auch hier. Da hilft übrigens auch der Blick in die Empfehlungen der Berufsgenossenschaften, sich die wichtigsten wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Warum das Notebook als vielseitiges, mobiles Arbeitsgerät allein sich nur bedingt als Arbeitsmittel eignet, erklärt sich eigentlich von selbst. Das viel zu kleine Display, die integrierte Tastatur und Maus verführen zu ungesunden Sitzhaltungen, die nur in der ersten Anmutung bequem erscheinen. Tatsächlich führen sie relativ schnell zu diversen gesundheitlichen Beschwerden. Dazu gehören zum Beispiel sehr häßlich klingende, schmerzhafte Erscheinungen wie das „Schulter-Arm-Syndrom“ oder migräneartige Kopfschmerzen. Das braucht jetzt wirklich niemand.

Die technische Ausstattung

Das Büro mal eben aus der Firma in die private Wohnung zu verlegen, das klingt so einfach. Aber tatsächlich müssen ein paar technische Vorkehrungen getroffen werden. Schließlich müssen Sie sowohl für den Schutz der Privatsphäre der Mitarbeiter als auch für die Einhaltung von Datenschutz und IT-Sicherheit sorgen. Deshalb brauchen Sie:

Eine stabile, breitbandige Internetanbindung

Es sollten mindestens 32 MBit/6 MBit/s ausschliesslich für Sie bereitstehen. Mehr ist natürlich immer besser, aber darauf haben Sie leider kaum Einfluss. Idealer Weise sollte man eine Dienstepriorisierung über das heimische IP-Gateway (Router) vornehmen können, damit die videostreamenden Zöglinge nicht die Leitungen überstrapazieren.

Eine individuell einstellbare Firewall

In professionellen IP-Gateways ist diese meist schon enthalten. Wir setzen zwar auch ein Standardprodukt ein, aber dies lässt sich programmieren und an die Anforderungen aller heimischen Internetanwendungen (Web, Telefonie, TV, Radio) anpassen. Allerdings beschränken wir uns bei der beruflichen Nutzung hier auch nur auf die Dienste, die über Webbrowser erreichbar sind. Für das externe Arbeiten im firmeneigen Netzwerk gehen wir andere Wege. Dass hier die eine vom Leitungsanbieter vorgefertige xy-Box nicht infrage kommt, sollte klar sein.

IP-Telefonie und VoIP-fähige Endgeräte im Homeoffice

Sie brauchen die Möglichkeit, auch im Homeoffice mit den Rufnummern der Firma zu arbeiten. Sie wollen nämlich garantiert nicht, dass Mitarbeiter ihre Geschäftskontakte über private Rufnummern anrufen. Wir nutzen dazu eine virtuelle, relativ frei programmierbar Telefonanlage eines großen IP-Telefonieanbieters. Unsere Mitarbeiter erhalten SIM-Karten mit denselben firmeneigenen Rufnummern, die auch im Betrieb genutzt werden für ihre Mobilfunktelefone. Dadurch erkennen Anrufer und Angerufene in der Nummernkennung immer unseren Büroanschluss.

Ein firmeneigener PC oder ein entsprechendes Notebook.

Privates und berufliches gehört streng getrennt. Die strikte technische Trennung ist für uns aus Datenschutz- und IT-Sicherheitsgründen ein absolutes Muss. Es ist unabdingbar, zu verhindern, das Familienmitglieder oder Gäste mutwillig oder aus Versehen auf Firmeninterna zugreifen können. Auch muss das Arbeitsgerät zu jeder Zeit und ohne Einschränkungen dem Mitarbeiter allein zur Verfügung stehen. Und wir müssen sicherstellen, dass Fehlbedienungen und Nachlässigkeiten der Mitbewohner nicht zu Sicherheitslücken werden.

Bitte nicht falsch verstehen

Wir wollen die Homeoffice-Euphorie auf gar keinen Fall trüben. Wir stehen zu 100% dahinter. Aber wir sehen es als unsere Pflicht an zu zeigen, dass funktionierende Dauerlösungen anders aussehen müssen als die aktuell improvisierten Maßnahmen. Schließlich ist ein echtes Homeoffice mehr als nur E-Mails beantworten und übers Web Cloudanwendungen zu bedienen.

Wieder auf dem Tablett: sichere Cloudanwendungen

Die größte Herausforderung in Sachen Heimarbeitsplätze liegt unserer Erfahrung nach in der Arbeitsorganisation. Sie müssen sicherstellen, dass Ihre Mitarbeiter auch auf Distanz zu jeder Zeit auf alle Daten in aktueller Form zugreifen können. Private (dedizierte) Datenclouds sind hier sehr hilfreich, vor allem wenn sie echte Kollaboration an gemeinsamen Dokumenten erlauben. Auch Groupware-Lösungen für ERP- und CRM-Anwendungen leisten gute Dienste. Denn dann haben Ihre Mitarbeiter auch von zuhause Zugriff auf viele unternehmensrelevante Prozesse und Ressourcen. Aber – und jetzt kommt es dick – wenn die Nutzung dieser Cloudanwendungen nicht lückenlos und vollumfänglich in den Unternehmensalltag integriert sind, sind sie nutzlos.

Spätestens jetzt müssen Sie sich auch von der Vorstellung verabschieden, dass Sie mit Diensten wie WhatsApp, Dropbox und ähnlichen arbeiten können. Sie brauchen nämlich auch Backup-Strategien, Datenschutzkonzepte und vieles mehr. Mal abgesehen davon, dass diese Anwendungen für Unternehmen aus rechtlichen Gründen tabu sind, wie soll das mit diesen fremdgesteuerten Systemen gehen?

Last but not least: Der starke Wille zur Eigenmotivation und Selbstorganisation

Zunächst klingt es verführerisch: zu Hause im „Casual Ware“ auf der Couch ‚rumlümmeln und wichtige geschäftliche Dinge erledigen. Aber so funktioniert das mit dem Homeoffice nicht. Im Moment erleben viele leidgeprüfte Eltern, wie schwierig es ist, ohne Vorwarnung und Übung mit ihren beruflichen Aufgaben ins häusliche Umfeld geworfen zu werden. Der Heimarbeitsplatz ist eine echte Herausforderung an die Fähigkeit zur Selbstdisziplin, Eigenmotivation und Selbstorganisation. Sich genau so auf den Tag vorzubereiten wie beim klassischen Weg ins Büro, also wie gewohnt zur gleichen Zeit aufstehen, sich sauber und ordentlich zurecht machen etc. – das ist nur ein sehr kleiner Teil des Ganzen.

Nach entsprechender Eingewöhnung und Übung weiss man, welche Zeiten und Phasen die produktivsten sind. Und spätestens ab da muss man sich vom klassischen Arbeitszeitmodell verabschieden und in qualifizierten Aufgabenmodellen denken. Unterm Strich kommt nämlich besseres dabei heraus, wenn der Mitarbeiter weiss, wann er in welcher Qualität ein Ergebnis abliefern soll.

Aber der Weg bis dahin ist steinig und weniger mit guten Vorsätzen, als mit Vertrauen auf das Gelingen und mit der Bereitschaft zu mehr Flexibilität gepflastert. Der Mitarbeiter muss nämlich herausfinden, wann er am besten welche E-Mails schnell abfertig oder welche er in Ruhe konzentriert bearbeitet. Wann ist die beste Zeit für Telefonate? Wann ist die perfekte Phase für hochkonzentriertes oder kreatives Arbeit? Und steht dann auch ggf. Unterstützung für ein ruhiges Arbeitsumfeld bereit?

Wir selbst haben hier ganz verschiedene Leistungskurven bei unseren Mitarbeitern festgestellt und daraufhin unsere Anwesenheitszeiten im Büro angepasst. Der „frühe Vogel“ und der „Spätzünder“ arbeiten in ihren produktivsten Leistungsphasen.

Fazit

Sicherlich sind derzeit unkomplizierte und schnelle Lösungen gefragt, damit die Wirtschaft nicht vollends zum Erliegen kommt. Aber zu glauben, dass jetzt der dauerhafte Durchbruch für flexiblere Arbeitsmodelle wie die Heimarbeit geschafft ist, das ist schlichtweg naiv. Ja, wir haben gerade tatsächlich eine Chance zum Umdenken. Aber die erfolgreiche Umsetzung braucht sorgfältige Planung, nicht unhebliche montetäre und zeitliche Investitionen, bessere gesetzliche, steuerliche und organisatorische Rahmenbedingungen. Dann kann aus dem schönen Traum vom Homeoffice was werden.