Das Sommerpausen-Paket 2021

Ja, es ist schon wieder soweit. Auch beim eBusiness Lotsen Berlin bereiten wir uns auf die Sommerpause vor. Und wer will uns das verübeln? Zum einen haben wir gerade unser erstes Jahr als eigenständiges Unternehmen erfolgreich über die Bühne gebracht. Darüber freuen wir uns sehr, aber für eine gorße Feier ist es noch zu früh. Zum anderen zieht uns alle nach den vielen, schier endlosen Wochen der Einschränkungen und Homeoffice-Zeiten nach draußen. Endlich wieder persönlich Leute treffen, essen gehen, bummeln und Kultur genießen.

Aprospos „Homeoffice“ – davon haben wir alle jetzt erst einmal genug. Deshalb haben wir das „Live-Webinar: Die technische Homeoffice-Organisation“ in den August verschoben. Sie können sich natürlich jetzt schon anmelden, aber wir schicken dann rechtzeitig noch einmal eine Erinnerung. Alternativ bieten wir mit dem fertigen „Webcast: Das Mail-Archiv für Kleinbetriebe und Selbständige“ ein vollwertiges Ersatzprogramm.

Damit sollst dann vor der Sommerpause unserseits dann gut sein. Falls Sie jetzt doch noch fleißig sein möchten, dann schauen Sie einfach mal ins BB-ONE.net Magazin. Da gibt es eine kleine, aktuelle Beitragsserie zum Thema „Angbotsanfrage und Ausschreibungen“. Oder Sie stöbern im eBusiness Lotsen Webcast-Archiv.

Aber wir fänden es sinnvoller, wenn das Onlinebusiness jetzt mal Sendepause hat, Sie sich eine gute Zeit gönnen und den Sommer genießen.

Wir sehen und lesen uns im August wieder!

Ihr eBusiness Lotse Berlin

 

Best Practice: Update Warenwirtschaftssystem

Update Warenwirtschaftssystem bzw. Fakturierung

Hier handelt es sich um ein Projekt im eigenen Haus, bei dem keine längere Unterbrechung des Betriebs erwünscht bzw. möglich war.

Die Debitoren-Buchhaltung der BB-ONE.net wird seit vielen Jahren mit einer Software erledigt, deren Hersteller quasi Markführer ist. Dem entsprechend sind Funktionalität und Support. Im Laufe der Jahre haben sich u.a. durch Software-Fehler einige Macken eingeschlichen, die dazu führten, dass wir die für uns lebenswichtige Software nicht mehr korrekt updaten konnten. Um hier einen sauberen Stand und eine sichere Funktion zu gewährleisten, wurde ein kompletter Neuaufsatz beschlossen, der parallel zum Tagesbetrieb durchgeführt werden sollte. Dabei ergaben sich einige Herausforderungen, die hier beschrieben werden sollen.

So war der Plan

Unter normalen Umständen wäre die Vorgehensweise beim Update des Warenwirtschaftssystems wie folgt gewesen:

  1. Datensicherung des „alten“ Servers
  2. Sicherung/Export der kompletten Datenbank
  3. Einrichten des neuen Servers mit der aktuellen Fakturierungs-Software
  4. Einspielen/Import der Datenbank in das neue System
  5. notwendige weitere Einrichtungen auf dem neuen System

Die Datenbank des alten Systems liess sich jedoch nicht in das neue System importieren. Also musste die alte Software temporär neu installiert werden. Als Zielserver wurde eine virtuelle Maschine (VM) in der gleichen Grössenordnung des alten Servers genommen: Systemplatte 300 GB/250 GB frei, Platte für de Software 500 GB/450 GB frei). Die exportierte Datenbank mit ca. 75 GB Grösse als ZIP-Archiv  sollte von einem gemappten Netzwerklaufwerk importiert werden. Plan war, mit diesem System dann die Software auf aktuellen Stand zu bringen.
Ärgerlich war allerdings, dass der Import der Datenbank nicht von einem Netzwerklaufwerk, sondern lediglich von einem lokalen Laufwerk möglich war. Die entsprechende Fehlermeldung kam allerdings erst nach ca. zwei Stunden. Die Software-Dokumentation und andere Quellen des Herstellers sagte darüber nichts.

Da es sich um eine VM handelte, konnte eine weitere virtuelle Festplatte (200 GB) eingerichtet und eingebunden werden. Die Fehlermeldung kam nun später, nämlich nach ca. drei Stunden: nicht genügend Plattenspeicher. Aber welches Laufwerk war nun zu klein? Rein rechnerisch waren alle drei Laufwerke gross genug. Um weitere Versuchsreihen abzukürzen, wurden alle drei Laufwerke auf jeweils 1000 GB erweitert. Dies war möglich, da erstens mit Virtualisierung gearbeitet wurde und zweitens die genutzte Hardware, also der Host so überdimensioniert ist, dass wir „mal eben“ aus dem vollen schöpfen konnte.

DS-GVO FAQ

In den letzten Wochen haben wir mehrere Veranstaltungen vor dem Hintergrund der Datenschutz-Grundverordnung durchgeführt. Und natürlich hagelte es Fragen.

Einige dieser Fragen, die durchaus auch für andere spannend sein dürften, haben wir hier zusammengetragen.

Frage: Ich nutze Web.de/GMX.de/AOL/Googlemail/ o.ä. Freemailer.
Ist das Auftragsverarbeitung?

Antwort: Ja. Also müssen Sie einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag abschliessen.
Nebenbei: Warum machen Sie kostenfrei Werbung für Web.de/ …, anstatt eMail unter dem eigenen Namen zu senden?
Und: fragen Sie Ihre Kommunikationspartner (Kunden oder Geschäftspartner), ob die sich freuen, dass ihre Mails an Sie oder von Ihnen von Dritten wahrgenommen werden. Was meinen Sie wohl, wird die Antwort sein?

Frage: Kann ich die „Datenschutz-Information“ hinter das Impressum kleben?

Antwort: Bei der neuen DS-GVO geht es um mehr Transparenz für den Webseitenbesucher. Daher sollten Sie für die Datenschutz-Information eine eigene Seite anlegen, die schnell zu finden ist.

Frage: Wir benutzen Office 365 in der Cloud.
Ist das „Auftragsverabeitung“?

Antwort: Ja. Also müssen Sie einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag abschliessen.

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