Einsteiger-Webinar: Virtual Private Network (VPN)

Termin: Donnerstag, 28.01.2021 um 16:00 Uhr

Dauer: ca. 30 bis 45 Minuten

Das HomeOffice als Arbeitsplatzmodell hat Hochkonjunktur. Und es wird sich kurz über lang in vielen Betrieben fest etablieren. Daher ist es an der Zeit, sich um das Thema „sichere Netzwerkintegration durch VPN“ zu kümmern. Denn so schön praktisch die Verwendung von privaten Internetverbindungen via LTE, DSL, Homerouter & Co. bei der schnellen HomeOffice-Lösung war, so brandgefährlich ist der ungeschützte Dauerbetrieb. Deshalb ist jetzt der richtige Moment, das Provisorium auf eine professionelle, sicherere Lösung für die Vernetzung der Heimarbeitsplätze mit der Unternehmens-IT umzustellen.

Wozu brauchen Sie Virtual Private Network (VPN)?

Entgegen der ersten Vermutung, dass ein VPN zu installieren und zu betreiben, furchtbar kompliziert und teuer ist, nützt es in vielerlei Hinsicht. Sie können damit z. B verhindern, dass unbefugte Dritte – absichtlich oder unabsichtlich – die Kommunikation zwischen den Heimarbeitsrechnern und Ihrem Firmennetzwerk mitlesen oder manipulieren können. Dadurch machen Sie es Hackern schwer, welche die Schwächen von „Home-Usern“ genau kennen und schützen sich vor Datenklau und anderen unangenehmen Überraschungen. Sie können die Zugriffsberechtigungen Ihrer Mitarbeiter steuern sowie die Bandbreiten-Ressourcen nach Bedarf zuweisen. Ihr Firmennetzwerk schützen Sie dadurch vor Überlastung und Fehlzugriffen. Es gibt noch mehr gute Gründe für den Einsatz von VPNs in Bezug auf Mobile Working und HomeOffice. Aber in erster Linie geht es bei diesem Live-Webinar zunächst um die Grundlagen und das Basiswissen über Virtual Private Networks. Damit wollen wir die Hemmschwelle senken und Ihnen die Möglichkeit einer zeitnahen Umsetzung bietne.

Referent/in

Uwe Stache, BB-ONE.net GmbH

Zielgruppe

Das Webinar wendet sich an Unternehmer, Selbständige und IT-Verantwortliche, die das Arbeitsmodell „HomeOffice“ langfristig stabil umsetzen wollen und sich eine sichere Einbettung der Mitarbeiter-Endgeräte in die Unternehmens-IT wünschen.

Vorkenntnisse

Grundsätzlich brauchen Sie keine Vorkenntnisse. Doch falls Sie sich vorher noch etwas Futter anlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende Beiträge:

Anmeldung und Teilnahme

Bitte melden Sie sich über unser Anmelde-Formular an. Dann senden wir Ihnen den Link zum Live-Webinar mit den Login-Daten rechtzeitig zu. Die Teilnahme an diesem Webinar ist kostenlos.

Digitale Souveränität bei Webkonferenz-Lösungen

„Zoom“ ist KEIN Synonym für innovative Webkonferenz-Lösungen

Seit Frühjahr 2020 steht das Thema Web-Conferencing in der allgemeinen Wahrnehmung wieder einmal ganz vorn. Denn Webkonferenz-Lösungen können während der Pandemie und der damit verbundenen Kontaktbeschränkungen tatsächlich den Verlust der persönlichen Meetings kompensierem. Dabei kennen wir diese Art der Webanwendung schon sehr lange. Doch obwohl sie gerne immer wieder als großartige Innovation verkauft wird, bleibt sie alter Wein in neuen Schläuchen. Aber dieses mal gelang es einem einzigen Hersteller, seine Marke als Begriff vor das Thema Web-Conferencing zu schieben. Wie bei Taschentuch = „Tempo“ oder Suchmaschine = „Google“ glaubt der Laie nun an das Genre-Synonym: Es hat „Zoom“ gemacht, wie Klaus Lage einmal so schön interpretierte. (https://www.youtube.com/watch?v=BPmmMU0COAM)

Videokonferenzen sind ein alter Hut

Doch ganz im Ernst, die „visuelle“ Telefonkonferenz, gerne auch kurz „Telko“ genannt, hieß bis vor kurzem noch „Video-Konferenz“. In jüngster Vergangenheit wurde daraus im Neusprech „Video-Call“, aber das alles bleiben immer noch alte Hüte. Doch was sich in letzter Zeit tatsächlich verändert hat, ist die Notwendigkeit, immer mehr komplexe Softwarelösungen via Internet zu betreiben. Bekanntester und vermutlich ältester Vertreter ist hier „Skype“. In letzter Konsequenz entwickelte sich die Video-Konferenz zur Web-Conference.

Abwägen: Vor- und Nachteile

Die meisten aktuellen Web-Conferencing bieten viele Vorteile:

  • schnelle Installation
  • wenig Konfigurationen
  • einfache Integration in gängige Browser
  • leicht verfügbar

Aber damit sind auch wieder einige Nachteile hinzugekommen:

  • Die Kompatibilität mit den verschiedensten Browser-Versionen und Generationen ist nicht immer gegeben.
  • Für mobile Endgeräte mit kleinem Display und unterschiedlichen Browsern sind einige Lösungen ungeeignet.

Kostenlose Hersteller-Angebote für Webkonferenz-Lösungen sind verlockend

Logo Zoom - eine der poplärsten Webkonferenz-Lösungen

Zoom ist eine von vielen Webkonferenz-Lösungen, die plötzlich populär wurden, aber eher unsicher und wenig datenschutzfreundlich sind.

In den meisten Fällen stehen kommerzielle Service-Provider hinter Angeboten wie z. B. Zoom oder LogMeIn. Sie stehen in der Regel für einen stabilen Betrieb und eine mehr oder weniger intuitive Benutzeroberfläche. Meist gibt es kostenfreie Testmöglichkeiten, die dann Beschränkungen bei der Dauer, der Anzahl der Teilnehmenden etc. beinhalten. Häufig genügen diese unentgeltlichen Services völlig den Ansprüchen der überwiegend privaten Benutzer. So weit, so gut. Aber wenigstens zwei Aspekte sollten Ihnen zu denken geben. Da wäre zum einen das „kostenfrei“ … wirklich?

Sehen Sie genau hin: Wer bezahlt wofür und womit?

Wenn dem Nutzer keine Rechnung gestellt wird, heißt das nicht, dass der Service wirklich kostenfrei ist. Denn für den Anbieter bzw. Betreiber der Webkonferenz-Lösung fallen pro Nutzer ca. 2 Mbit/s notwendige Bandbreite an. Und dann braucht man dafür zusätzlich auch sehr leistungsfähige und damit teure Server. Jeder Teilnehmer bezahlt deshalb mit seinen Daten, sowohl als Organisator als auch als Gast. Schließlich muss man diese an den Betreiber übergeben, damit man die Anwendung richtig nutzen kann. Aber das ist noch nicht alles. Man überlässt dem Betreiber de facto auch die Inhalte. Denn natürlich kann der Videostream mitgeschnitten werden.