Editorial November 2017

„Optimiert eure Seiten für eure Nutzer, nicht für die Suchmaschinen! „, so die wichtigste Forderung im Beitrag „SEO Ausblick 2018“ des t3n-Magazins. Das sagen wir ja schon lange. Und nicht umsonst sind die Webinare über Textoptimierung die am meisten besuchten. Sie laufen zwar unter dem Stichwort „SEO“, aber gemeint sind Sie als Leser. Und natürlich Ihre „User“, also Ihre Besucher, Anwender und Kunden.

SEO-Vitamine fürs eBusiness

Es wird also  Zeit, noch einen draufzusetzen und Ihr SEO-Business mit frischen Vitaminen zu versorgen. Damit Sie auch morgen noch die Nase vorn haben – das heisst: bei Google & Co. ganz oben auf der Liste stehen. Deshalb beschäftigen wir uns diesen Monat mit einem erweiterten Satelliten-Konzept: MicroSites und LandingPages. Aber neben der inhaltlichen Seite muss auch die technische Basis stimmen. Folglich kommen Sie nicht daran vorbei, sich auch mit dem Thema „HTTPs und Serverzertifikate“ zu beschäftigen. Aber danach sind Sie schon mal fit für die neue SEO-Saison 2018 – versprochen!

Ihr

eBusiness Lotse Berlin

Editorial Juni 2017

Hätten Sie jemals gedacht, dass Microsoft vor der „normativen Macht des Faktischen“ einknicken würde? Wir waren jedenfalls überrascht, als heise.de unter dem Stichwort „Microsoft Patchday“ etwas Erstaunliches berichtete: Der Software-Gigant gibt Updates für die nicht mehr unterstützten Betriebssysteme Windows XP und Vista heraus. Schön und gut, aber was daran ist so besonders?

WannaCry und die Folgen

In der ersten Maihälfte ging eine Mail mit einer Schadsoftware um, welche eine Sicherheitslücke in Windowssystemen ausnutzte. Wer wider besseres Wissens auf den Link in dieser E-Mail  klickte, fand kurz darauf die eigene Festplatte (und oft auch verbundene Netzwerkspeicher) verschlüsselt vor. Und sorgte für die Verbreitung des Schädlings über das interne Netzwerk. Anschließend erhielten die Betroffenen eine Lösegeldforderung für die Herausgabe des Schlüssels. Größtes bekanntes Opfer war das britische Gesundheitswesen, das wie viele staatliche Organisationen bis dato immer noch alte Windows-Versionen einsetzt. Und darauf bauten die Angreifer.

Vermutlich war die immer noch große Verbreitung von Windows XP & Co. der Grund, warum Microsoft erstmalig in der Firmengeschichte von dem Grundsatz abwich, die Pflege veralteter Software abzulehnen. Das genau bedeutet nämlich „nicht mehr unterstützen“. Keine Sicherheitsupdates. Netzwerke offen wie Scheunentore. Ein gefundenes Fressen für die bösen Cyber-Jungs. Aber noch mal Glück gehabt, denn dank der generösen Update-Spende hat Microsoft noch weitere „nebenbei“ bemerkte Sicherheitslücken gestopft. Das verschafft den Anhängern der alten Windows-Systeme eine kurze Atempause. Jedoch bleibt der akute Handlungsbedarf bestehen, Windows XP und Vista schnellsten aus dem laufenden Betrieb zu entfernen.

Unser Job

Leider hatten wir unsere Juni-Planung schon fertig, als die heise-Meldung kam. Deshalb setzen wir erst einmal unsere Serien über „Onlinetexten“ und „Firewalling“ fort. Aber wir werden in unserer Reihe IT-Sicherheit zeitnah ein Webinar über den richtigen Umgang mit „bösen Mails“ anbieten. Auch zum Thema Update-Strategien bereiten wir etwas vor. Doch falls Sie schon jetzt mit dem Thema „WannaCry“ befassen möchten, empfehlen wir Ihnen den Artikel „WannaCry und nun?“ im BB-ONE.net Magazin.